Airbus A380 von China Southern Airlines: Der Verbleib des Superjumbos in der Flotte ist unklar.

Groß und teuerChina Southern denkt über Stilllegung der Airbus A380 nach

Auch die chinesische Fluggesellschaft bekommt ihre Flugzeuge derzeit nicht wirklich voll. Deshalb überdenkt China Southern ihre Flotte - vor allem in puncto Langstreckenflieger.

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Luftfahrt

Die Covid-19-Pandemie hatte ihren Ursprung in China. Und so spürte die Luftfahrt in Asien ihre Folgen auch zuerst. Doch genauso hat sie sich dort schneller erholt als in Europa und Amerika. Während die Inlandsrouten wieder gut gebucht sind,  geht es beim internationalen Verkehr allerdings nur zögerlich aufwärts.

Die fehlenden Passagiere führen auch bei China Southern Airlines zu einem Nachdenken über die Flotte und dabei insbesondere über das größte Mitglied. Fünf Airbus A380 betreibt die staatliche Fluggesellschaft. Diese lassen sich seit Monaten schwer füllen und haben dazu noch hohe Betriebskosten. «Wir überlegen noch, wie wir dieses Problem lösen können», sagte am Mittwoch (14. März) Guoxiang Wu, Chef für Internationales bei China Southern, bei einer Online-Veranstaltung von Capa.

Keine Signale einer Erholung

Aktuell setzt seine Fluggesellschaft noch alle ihre Superjumbos ein. Mit ihnen steuert sie in der aktuellen Situation vor allem Ziele im Ausland an. Von Guangzhou aus geht es nach Amsterdam, Los Angeles, Melbourne, Paris, Tokio und Sydney.

Noch hat sich China Southern nicht definitiv entschieden, wie es mit den Airbus A380 weitergeht. «Vielleicht ist er zu groß für die Strecken und seine Betriebskosten sind sehr hoch», so Wu Guoxiang vielsagend. Das Magazin Flightglobal zitiert ihn mit den Worten: «Bis jetzt sehen wir noch keine Signale einer Erholung in den kommenden Jahren. Also müssen wir über die Struktur der Flotten nachdenken, besonders bei den Langstreckenfliegern».

Airlines sind sich in puncto A380 nicht einig

Air France hat ihre Airbus A380 bereits stillgelegt, Thai Airways hat dasselbe getan, Hi Fly hat ihr einziges Exemplar ausgeflottet und Qatar Airways halbiert die Superjumbo-Flotte. Lufthansa hat sie geparkt und sieht nur noch eine geringe Chance, dass sie wieder in den Betrieb zurückkehren. Dagegen will sie British Airways weiterhin betreiben - in welchem Umfang ist aber offen.

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