Airbus A380 von China Southern Airlines: Der Verbleib des Superjumbos in der Flotte ist unklar.

Groß und teuerChina Southern denkt über Stilllegung der Airbus A380 nach

Auch die chinesische Fluggesellschaft bekommt ihre Flugzeuge derzeit nicht wirklich voll. Deshalb überdenkt China Southern ihre Flotte - vor allem in puncto Langstreckenflieger.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Covid-19-Pandemie hatte ihren Ursprung in China. Und so spürte die Luftfahrt in Asien ihre Folgen auch zuerst. Doch genauso hat sie sich dort schneller erholt als in Europa und Amerika. Während die Inlandsrouten wieder gut gebucht sind,  geht es beim internationalen Verkehr allerdings nur zögerlich aufwärts.

Die fehlenden Passagiere führen auch bei China Southern Airlines zu einem Nachdenken über die Flotte und dabei insbesondere über das größte Mitglied. Fünf Airbus A380 betreibt die staatliche Fluggesellschaft. Diese lassen sich seit Monaten schwer füllen und haben dazu noch hohe Betriebskosten. «Wir überlegen noch, wie wir dieses Problem lösen können», sagte am Mittwoch (14. März) Guoxiang Wu, Chef für Internationales bei China Southern, bei einer Online-Veranstaltung von Capa.

Keine Signale einer Erholung

Aktuell setzt seine Fluggesellschaft noch alle ihre Superjumbos ein. Mit ihnen steuert sie in der aktuellen Situation vor allem Ziele im Ausland an. Von Guangzhou aus geht es nach Amsterdam, Los Angeles, Melbourne, Paris, Tokio und Sydney.

Noch hat sich China Southern nicht definitiv entschieden, wie es mit den Airbus A380 weitergeht. «Vielleicht ist er zu groß für die Strecken und seine Betriebskosten sind sehr hoch», so Wu Guoxiang vielsagend. Das Magazin Flightglobal zitiert ihn mit den Worten: «Bis jetzt sehen wir noch keine Signale einer Erholung in den kommenden Jahren. Also müssen wir über die Struktur der Flotten nachdenken, besonders bei den Langstreckenfliegern».

Airlines sind sich in puncto A380 nicht einig

Air France hat ihre Airbus A380 bereits stillgelegt, Thai Airways hat dasselbe getan, Hi Fly hat ihr einziges Exemplar ausgeflottet und Qatar Airways halbiert die Superjumbo-Flotte. Lufthansa hat sie geparkt und sieht nur noch eine geringe Chance, dass sie wieder in den Betrieb zurückkehren. Dagegen will sie British Airways weiterhin betreiben - in welchem Umfang ist aber offen.

Mehr zum Thema

Etihad Airways: Eine Rückkehr des Airbus A380 ist nach Aussagen des Vorstandsvorsitzenden höchst unwahrscheinlich.

Was welche Airline mit ihren Airbus A380 vorhat

Beladung eines Airbus A380: «Ein A380 Combi Kombi eröffnet ganz neue Möglichkeiten».

Airbus A380 Combi - Schnapsidee oder brillanter Schachzug?

Emirates hat zuvor schon andere A380 ...

Mit der Rückkehr des Airbus A380 kamen neue Buchungen herein

Airbus A380 von Qatar Airways: Die Fluglinie will ihr Netz über Beteiligungen stärken.

Qatar Airways lässt alle Airbus A380 bis Juni am Boden

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg