Finalist 1: Fentress-EXP-Brook-Garza. Auffällig sind die großen Fensterfronten.

Fünf FinalistenChicago sucht das Superterminal

Der Neubau eines Terminals ist das Herzstück der Erweiterung des Flughafens Chicago O’Hare. Fünf Entwürfe stehen zu Abstimmung.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Chicago baut den O’Hare International Airport im großen Stil um und aus. Piste 9R-27L wird erweitert, 9C-27C neu gebaut, die Terminals 1 und 3 werden renoviert, Terminal 5 erneuert und erweitert. Im Mittelpunkt steht jedoch der Neubau des aktuellen Terminal 2. Es soll künftig Global Terminal heißen und unteririsch mit zwei neuen Satellitengebäuden mit weiteren Gates verbunden sein.

Im Juni 2018 hatte Chicago Architekten aufgerufen, sich um den Auftrag für das neue Terminal zu bewerben. Nun hat die Stadt fünf Finalisten und deren Entwürfe vorgestellt - und ruft Bürger, Passagiere und Airport-Angestellte auf, darüber abzustimmen. Der Sieger des Votums bekommt zwar nicht zwingend auch den Auftrag, aber das Ergebnis soll «neben vielen anderen Überlegungen» berücksichtig werden, heißt es auf der Webseite zur Abstimmung, die bis zum 23. Januar lief.

Das sind die Entwürfe der Finalisten

Der Entwurf Fentress-EXP-Brook-Garza setzt auf riesige Fensterfronten, die viel Tageslicht hinein lassen. Foster Epstein Moreno planen ein Terminal, das auf der Landseite aus drei Bögen besteht, die sich auf der Luftseite zu einem riesigen Bogen vereinigen. Studio ORD setzt auf von Holz als prägendes Material sowie auf Grünflächen im Terminal.

Während die anderen Entwürfe viele Schwünge und Bögen ausweisen, sieht der von Skidmore, Owings & Merrill am gradlinigsten aus. Er soll zudem dem «Prärienstaat» Illinois, in dem Chicago liegt, Reverenz erweisen. Das auffälligste Element am Design von Santiago Calatrava ist das Dach, das laut den Architekten an eine Muschel erinnert und dessen Aufbau in Streben viel Licht ins Gebäude lässt.

Terminal wie im Nahen oder Fernen Osten

Chicagos Bürgermeister Rahm Emanuel sagte bei der Vorstellung der Entwürfe, diese würden an Terminals erinnern, die man sonst nur im Nahen oder Fernen Osten zu sehen bekäme. Nun entstehe eines im Mittleren Westen der USA und werde es Chicago ermöglichen, die Konkurrenz hinter sich zu lassen.

Ingesamt wird der Aus- und Umbau des Flughafens die Terminalfläche von Chicago O’Hare um 60 Prozent vergrößern, von knapp 511.000 Quadratmetern auf etwa 827.000. Phase eins des Um- und Ausbaus, zu der auch die Errichtung des Global Terminal gehört, soll 2026 abgeschlossen sein.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Fotos der fünf Entwürfe und stimmen Sie hier in unserer Umfrage ab:

[poll id="54"]

Mehr zum Thema

Flughafen O’Hare: Könnte bis 2026 deutlich wachsen.

Flughafen Chicago plant Milliardenausbau

Abfertigung: Bevor es in die Luft geht, sind am Boden zahlreiche Mitarbeitende beschäftigt.

Kennen Sie sich mit dem Flughafenbetrieb aus?

Sicherheitscheck der Zukunft: Easyjet stellt Konzepte zum Fliegen im Jahr 2070 vor.

Werden Flugzeuge zu fliegenden Luxushotels?

Auch der größte deutsche Flughafen in Frankfurt steht auf Stufe 3.

Lufthansa und Fraport starten Münchener Modell light

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier