Letzte Aktualisierung: 11:40 Uhr

Neues Terminal

Flughafen Chicago plant Milliardenausbau

Der Flughafen Chicago O'Hare plant für 8 Milliarden Dollar eine riesige Modernisierung. Unter anderem soll ein Terminal neu gebaut werden. Das betrifft auch Lufthansa.

O'Hare Intl Airport/Flickr

Flughafen O’Hare: Könnte bis 2026 deutlich wachsen.

Die Stadt Chicago steht kurz davor, mit mehreren Fluggesellschaften einen Deal zum Ausbau des Flughafen O’Hare abzuschließen. Das Projekt hat ein Volumen von 8,5 Milliarden Dollar und soll bis 2026 vollendet werden. Das berichten die Zeitungen Chicago Sun Times und Chicago Tribune.

Im Mittelpunkt des Planes steht der Bau eines neuen Terminals, welches das aktuelle Terminal 2 ersetzen soll. Es wird mehr Platz für größere Flugzeuge bieten. Die Zahl der Gates am Flughafen soll insgesamt von 185 auf 220 steigen, wie Chicagos Luftfahrtkommissarin Ginger Evans bestätigte. Weiterhin sollen die Terminals 1, 3 und 5 renoviert werden und zwei Gebäude westlich der aktuellen Terminals entstehen, die über einen unterirdische Fußgängertunnel mit dem Nachfolger des Terminals 2, genannt Global Terminal, verbunden wären.

Lufthansa im neuer Terminal

Im Terminal 5, das sowieso ausgebaut wird, sollen dem Bericht zufolge Delta Air Lines und ihre Partner wie Air France/KLM, Korean Air und Aeromexico ihre Heimat haben. Im neuen Global Terminal wären American Airlines und United Airlines zuhause mit Partnern wie etwa All Nippon Airways, British Airways, Japan Airlines, oder Lufthansa.

Anlass der Verhandlungen ist das Auslaufen des aktuellen Pachtvertrages mit den Fluggesellschaften im Mai und das Inkrafttreten eines neuen. Vertreter von American und United bestätigten gegenüber der Chicago Sun Times, dass sie mit der Stadt in Verhandlungen stehen.

Ausbau ohne Steuergelder?

Evans sagte, für den Ausbau sollten keine Steuergelder aufgewendet werden und auch Passagiere müssten nicht mit höheren Gebühren rechnen. Der Chicago Tribune zufolge ist geplant, dass die Stadt Anleihen ausgibt, die durch die künftig höheren Gebühren abgesichert sind, die die Fluglinien im Rahmen des neuen Leasingvertrages zahlen müssen.

Es gibt allerdings bereits Opposition. American Airlines freut sich zwar über das Projekt. Doch die Airline beklagt sich, die Stadt habe United Gates zugeschanzt. Solange diese Ungleichbehandlung besehe, werde man den Vertrag nicht unterzeichnen.



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