Flieger von Germania (Symbolbild): Ein Jet der Airline hatte am Sonntag ein Problem.

Nur noch ein BieterChancen auf Verkauf von Germania schwinden

Aus 30 wird 1: Nur noch ein Bieter ist im Rennen um eine Komplettübernahme von Germania. Viel Zeit zum Verkauf bleibt dem Insolvenzverwalter nicht mehr.

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Mehr als 30 Interessenten erwärmten sich Mitte Februar noch für die insolvente deutsche Fluggesellschaft. Zehn davon waren so sehr interessiert, dass sie die Bücher von Germania prüften. Doch nicht allen gefiel, was sie sahen. Bis zum Ende des Monates schrumpfte der Kreis der Interessenten auf drei. Und nur zwei davon gaben ein konkretes Angebot ab.

Nun wurde das Kandidatenfeld nochmals kleiner. Einer der drei Interessenten könne wohl die Voraussetzungen zur Übernahme von Germania nicht erfüllen, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg am Donnerstagabend (14. März) mit. Und: «Der zweite Bieter ist unterdessen aus dem Investorenprozess ausgestiegen.» Das sei besonders darum bedauerlich, weil man mit diesem Kandidaten am weitesten gewesen sei, so Wienberg von der Kanzlei HWW.

Deal muss Ende März stehen

Nun verhandle man mit dem letzten verbliebenen Interessenten für eine Komplettübernahme von Germania weiter. Dabei drängt die Zeit. Bis zum 31. März muss eine Lösung her. «Weil Germania für eine Fortführung des Geschäftsbetriebs aus eigener Kraft die Mittel fehlen, muss bis dahin die Investorenlösung stehen», so Wienberg. Jetzt komme es darauf an, «ob der verbliebene Bieter bis Ende März die nötigen Voraussetzungen für eine Übernahme schaffen kann».

Wenn diese Lösung scheitern sollte, will der vorläufige Insolvenzverwalter Germania aufteilen und in Stücken verkaufen. Dabei gibt es zwei Angebote. Eines gilt für die Germania Technik Brandenburg. Das andere betrifft die Germania Flugdienste sowie streckenbezogene Teile des Flugbetriebs mit dem dazugehörigen Personal.

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