Essen und ein freundliches Lächeln: Im Streikfall fällt beides aus.

Lächel-Streik bei Cathay Pacific

Die Flugbegleiter der Airline aus Hongkong sind unzufrieden mit ihrem Lohn. Daher drohen diese nun mit einem Protest - einem der anderen Art.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Kabinenbesatzung von Cathay Pacific plant einen Arbeitskampf. Doch wer dabei nun an ausfallende Flüge ähnlich wie beim Lufthansa-Streik in diesem Jahr denkt, liegt falsch. Wesentlich sanfter wollen die Cathay-Mitarbeitenden mit ihrer Airline umgehen. Zunächst zumindest. Am Montag (10. Dezember) stimmte die Gewerkschaft den Plänen zu, nur noch die nötigsten Aufgaben zu erledigen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger, berichtet der Nachrichtensender CNN.

Das bedeutet unter anderem, dass die Fluggäste kein Lächeln mehr von den Flugbegleitern erwarten dürften. An Getränken gebe es nur noch Wasser. Auf unnötige Zugaben wie Erdnüsse oder alkoholische Getränke werde man verzichten, so ein Sprecher der Gewerkschaft gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. «Statt eines Fünf-Sterne-Services, den sie gebucht haben, bekommen die Passagiere eben nur einen Drei-Sterne-Service.» Ein kompletter Streik komme für die Gewerkschaft aber erst im frühen Februar in Frage, wenn die geschäftige Reisezeit ums chinesische Neujahrsfest wieder vorbei ist. Außerdem könnten Reisende so rechtzeitig umbuchen.

Lohnerhöhung zu gering

Grund für die Drohung ist die zweiprozentige Lohnerhöhung, welche die Airline aus Hongkong ihren Flugbegleitern gewährt. Gefordert hatten diese ein Plus von fünf Prozent. Das sei nicht annehmbar, so die Flugbegleiter. Eine so geringe Erhöhung habe man nur in massiven Krisenzeiten, wie etwa nach dem Ausbruch des Sars-Virus erlebt.

Cathay begründet den Schritt mit dem schlechten Geschäftsgang. Der Verlust von umgerechnet fast 90 Millionen Euro im ersten Halbjahr und das extrem schwierige Umfeld hätten der Airline keine andere Wahl gelassen. Sie bittet die Flugbegleiter daher um Verständnis. Zu Gesprächen mit der Gewerkschaft sei Cathay aber grundsätzlich bereit. Allerdings nur, wenn diese ihre Streikdrohung wieder aufheben. Bitte lächeln!

Mehr zum Thema

ticker-cathay-pacific

Cathay Pacific baut Codeshare mit Latam aus

ticker-cathay-pacific

Cathay Cargo bestellt zwei weitere Airbus A350 F

ticker-cathay-pacific

Zehn Verletzte nach schweren Turbulenzen auf Flug von Cathay Pacific

ticker-cathay-pacific

Cathay Pacific schließt Gates künftig früher

Video

Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
sicherheitsroboter flughafen hamburg
Sie rollen selbstständig und suchen nach Schäden und Manipulationen am Flughafenzaun: Der Airport Hamburg testet selbstfahrende Roboter für die Sicherheit am Flughafen.
Timo Nowack
Timo Nowack
kuwait airport
Nach einem iranischen Drohnenangriff musste Kuwait den kommerziellen Flugverkehr am Mittwoch vorübergehend einstellen. Der internationale Flughafen des Landes wurde schwer beschädigt, mindestens ein Menschen wurde getötet, viele weitere verletzt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg