Boeing 737-700 von Camair-Co: Am Boden.

Hohe SchuldenCamair-Co droht das Grounding

Acht Jahre nach der Gründung droht der Nationalairline von Kamerun schon das Aus. Camair-Co belasten gigantische Schulden.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die afrikanische Flugsicherung wollte ihre Dienste schon mehrmals einstellen. Camair-Co schulde ihr per Ende September 107 Millionen CFA-Francs oder umgerechnet 16 Millionen Euro, so die Agency for the Safety of Air Navigation in Africa and Madagascar. Es sind nicht die einzigen Schulden. Insgesamt belaufen sich die Ausstände der Nationalairline von Kamerun gemäß lokalen Medien auf rund 35 Milliarden CFA-Francs BCEAO.

Weil auch die beiden Boeing 737-700 und die 767 von Camair-Co und damit die Hälfte der Flotte nicht mehr einsatzfähig sind, verschlimmert sich die Situation laufend. Für Dienstag (15. Oktober) hat der Finanzminister Kameruns deshalb das Management zu einer Krisensitzung nach Yaoundé gerufen. Das Ziel ist es, das Grounding zu vermeiden, wie das Portal Camer.be schreibt.

Hilfe vom Persischen Golf

Auch fremde Hilfe will man sich holen. Vor Kurzem trafen sich Vertreter von Kamerun mit solchen von Katar. Dabei ging es auch um Unterstützung bei der Rettung von Camair-Co. Kamerun hatte die Nationalairline 2011 gegründet, seither geriet sie immer wieder in Turbulenzen.

Mehr zum Thema

Flugbegleiterinnen von Camair-co: Sie hoffen auf einen baldigen Neustart.

Kamerun will Camair-Co wiederbeleben

Flieger von Camair-Co: Finanzielle Probleme

Nationalairline auf Sinnsuche

Boeing 767-300 der Camairco: Die einzige Maschine ist nun gegroundet.

Nationalairline mit Startproblemen

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies