Boeing 737-700 von Camair-Co: Am Boden.

Hohe SchuldenCamair-Co droht das Grounding

Acht Jahre nach der Gründung droht der Nationalairline von Kamerun schon das Aus. Camair-Co belasten gigantische Schulden.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die afrikanische Flugsicherung wollte ihre Dienste schon mehrmals einstellen. Camair-Co schulde ihr per Ende September 107 Millionen CFA-Francs oder umgerechnet 16 Millionen Euro, so die Agency for the Safety of Air Navigation in Africa and Madagascar. Es sind nicht die einzigen Schulden. Insgesamt belaufen sich die Ausstände der Nationalairline von Kamerun gemäß lokalen Medien auf rund 35 Milliarden CFA-Francs BCEAO.

Weil auch die beiden Boeing 737-700 und die 767 von Camair-Co und damit die Hälfte der Flotte nicht mehr einsatzfähig sind, verschlimmert sich die Situation laufend. Für Dienstag (15. Oktober) hat der Finanzminister Kameruns deshalb das Management zu einer Krisensitzung nach Yaoundé gerufen. Das Ziel ist es, das Grounding zu vermeiden, wie das Portal Camer.be schreibt.

Hilfe vom Persischen Golf

Auch fremde Hilfe will man sich holen. Vor Kurzem trafen sich Vertreter von Kamerun mit solchen von Katar. Dabei ging es auch um Unterstützung bei der Rettung von Camair-Co. Kamerun hatte die Nationalairline 2011 gegründet, seither geriet sie immer wieder in Turbulenzen.

Mehr zum Thema

Flugbegleiterinnen von Camair-co: Sie hoffen auf einen baldigen Neustart.

Kamerun will Camair-Co wiederbeleben

Flieger von Camair-Co: Finanzielle Probleme

Nationalairline auf Sinnsuche

Boeing 767-300 der Camairco: Die einzige Maschine ist nun gegroundet.

Nationalairline mit Startproblemen

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies