So soll der Skreemr-Überschalljet aussehen.

Neuer Überschall-JetFrankfurt - New York in 30 Minuten?

Verglichen mit diesem Überschall-Businessjet kann die Concorde einpacken. Er soll es in nur 30 Minuten von Europa in die USA schaffen. Für Passagiere wäre das allerdings nicht sehr angenehm.

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Eigentlich kennt man es nur aus etwas altmodischen Erzählungen: Menschen werden statt einer Kanonenkugel in die Luft geschossen. Für die Erfindung der Flugzeugdesigner Charles Bombardier und Ray Mattison wäre so etwas aber nötig. Sie haben ein Konzeptflugzeug entwickelt, das es in nur 30 Minuten von London nach New York schaffen soll – bisher natürlich nur auf dem Papier. Die legendäre Concorde schaffte den Flug ab Paris in 3 bis 3,5 Stunden.

Eine Geschwindigkeit von Mach 10 oder 12.348 Kilometer pro Stunde soll das Flugzeug erreichen. Bisher liegt der Rekord eines Überschallflugzeuges bei Mach 9,8 oder rund 11'000 Kilometern pro Stunde. Die Nasa schaffte das im Jahr 2004 mit dem unbemannten Überschalljet X-43A. Er wurde in einer Höhe von 12 Kilometern von einer Boeing B-52 abgekoppelt.

Viele Probleme zu lösen

Und genau da liegt das Problem des «Skreemr», wie Mattison und Bombardier ihren Flieger passenderweise nennen. Denn er würde wie auch das Nasa-Flugzeug so genannte Scramjet-Triebwerke benötigen. Sie haben keine beweglichen Teile wie normale Flugzeugtriebwerke. Sie verdichten die Umgebungsluft und stoßen sie so aus, dass das Flugzeug Überschallgeschwindigkeit erreichen kann. Doch um das zu tun, müssen Scramjet-Triebwerke zunächst einmal auf eine hohe Geschwindigkeit gebracht werden.

Alleine schaffen sie das aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht. Extra eine Boeing B-52 zu nutzen wäre zu teuer, um den Skreemr kommerziell zu betreiben. Die Erfinder stellen sich daher etwas anderes vor: eine so genannte Railgun. Die wird in der Regel bisher nur als Waffe benutzt, um Projektile abzufeuern. In den Entwürfen der beiden Designer würde sie aber den Businessjet Skreemr auf die nötige Geschwindigkeit bringen.

Ohnmacht verhindern

Doch auch das ist nicht genug. Denn irgendwie muss man es noch schaffen, dafür zu sorgen, dass die Passagiere bei der extremen Geschwindigkeit nicht ohnmächtig werden. Ein normaler menschlicher Körper kann solch enormen Belastungen nicht standhalten. Auch die Hitze, die sich an der Fluzgzeughaut ergeben würde, wäre noch ein Problem. Freuen Sie sich also besser nicht zu früh auf das schnelle Lunch-Date in Manhattan.

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