Chaos am Flughafen Belgrad: Am 21. Januar mischten sich ankommenden und abfliegende Reisende und alle mussten nochmal durch die Sicherheitskontrolle

Räumung des TerminalsBus verfährt sich - Chaos am Flughafen Belgrad

Am Flughafen Belgrad kommt es immer wieder zu Verspätungen. Der jüngste Vorfall sorgte für eine Reihe von Flugverspätungen aus Ausfällen. Das Terminal musste geräumt werden.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Er ist mit einem Passagieraufkommen von knapp acht Millionen Passagieren im vergangenen Jahr der größte Flughafen der Balkanländer. Richtig rund läuft es am Flughafen Belgrad abernicht. Die größte Airline des nach dem dem Physiker, Erfinder und Ingenieur Nikola Tesla benannten Flughafen ist Air Serbia.

Die serbische Nationalairline musste im Sommer des vergangenen Jahres mehrere Flüge absagen und machte die schlechte Organisation des Flughafens dafür mitverantwortlich. Die Vorwürfe reichten von defekter Technik, über unzureichende Betankung bis zu schlecht geschultem Personal, was die Abfertigungsprozesse unnötigerweise in die Länge ziehen würde.

Alle müssen wieder durch die Sicherheit

Der Geduldsfaden wurde schon Anfang Januar ordentlich strapaziert, als Flüge aufgrund milden Schneefalls abgesagt werden mussten, was auch eine Untersuchung der serbischen Luftfahrtbehörde nach sich zog. Der jüngste Vorfall wird die Situation nicht entspannt haben.

Am Sonntag (21. Januar) musste das Terminal luftseitig geräumt werden. Alle Reisenden waren aufgefordert, den Sicherheitscheck noch einmal zu durchlaufen. Es kam zu erheblichen Wartezeiten und Tumulten. Die Bilanz: 17 Flüge starteten verspätet, acht mussten komplett gestrichen werden, berichtet das Portal Exyuaviation.

Passagierströme nicht getrennt

Doch was war passiert? Pünktlich um 16:20 Uhr war Air-Serbia-Flug 163 aus Skopje gelandet. Der ATR72-600 wurde eine Außenposition zugewiesen. Anschließend wurden die Reisenden mit Bussen zum Flughafen gefahren - allerdings zum falschen Gate. Das Gate war nicht leer, sondern voll mit Reisenden, die auf ihren Abflug warteten. Beide Gruppen vermischten sich.

Der Flughafen teilte mit, dass das Problem auf einen Fehler bei der Passagierbewegung zurückzuführen sei. Air Serbia wurde deutlicher und teilte mit, dass die zuständigen Dienste am Flughafen Belgrad die Passagierströme nicht richtig überwacht hätten. Letztlich handelt es sich um einen menschlichen Fehler. Das serbische Innenministerium will den Vorfall untersuchen.

Mehr zum Thema

Embraer E190 von Air Serbia: Zusätzliche Leasing-Maschinen sollen Abhilfe schaffen.

Air Serbia: Lage am Flughafen Belgrad «außer Kontrolle»

Airbus A330 von Air Serbia: Bekommen Zuwachs.

Air Serbia hat Lust auf ein eigenes Frachtflugzeug

Air Serbia setzt weitere Deutschland-Routen temporär aus

Air Serbia setzt weitere Deutschland-Routen temporär aus

ticker-serbien

Europäische Gewerkschaften protestieren gegen Entlassung serbischer Fluglotsenvertreter

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies