Flieger von Brussels Airlines: Die Flotte schrumpft.

Lufthansa-TochterBrussels Airlines schrumpft um ein Viertel

Die belgische Lufthansa-Tochter hebt künftig nur noch mit 38 statt 54 Flugzeugen ab. Außerdem fällt bei Brussels Airlines jeder vierte Arbeitsplatz weg.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Seit dem 21. März stehen alle Flieger von Brussels Airlines am Boden. «Wir haben das Jahr 2020 mit positiven Ergebnissen in Bezug auf Passagierzahlen und Einnahmen begonnen», kommentiert Chef Dieter Vranckx. Aber die Coronavirus-Pandemie treffe seine Fluggesellschaft «extrem hart».

Deshalb müssen Vranckx und sein Team harte Einschnitte vornehmen. Mit dem Plan soll «das Überleben des Unternehmens» gesichert werden, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag (12. Mai) heißt. Kern sind nicht nur Hilfsgesuche an den Mutterkonzern Lufthansa und die belgische Regierung, sondern auch eine merkliche Verkleinerung von Brussels Airlines.

Deutlich kleinere Flotte

Die Fluggesellschaft plant deshalb, Routen aufzugeben, die wenig oder gar nicht profitabel sind. Um welche Strecken es geht, verrät sie noch nicht. Die Flotte wird zudem um rund 30 Prozent schrumpfen – von 54 auf 38 Flugzeuge.

Auch dazu nannte Brussels Airlines noch keine Details, außer dass die Flotte vereinheitlicht werden soll. Aktuell betreiben die Belgier auf der Langstrecke drei im Schnitt 21 Jahre alte Airbus A330-200 und 13 durchschnittlich 11-jährige A330-300. Auf der Kurz- und Mittelstrecke setzen sie 22 Airbus A319 (16 Jahre) und 16 A320 (16 Jahre) ein.

Jeder vierte Job fällt weg

Ingesamt wird die Fluggesellschaft und damit auch die Zahl der Arbeitsplätze um 25 Prozent schrumpfen. Brussels Airlines kündigt an, man werde zusammen mit den Sozialpartnern versuchen, die Zahl der Entlassungen möglichst klein zu halten. «Das Unternehmen ist zuversichtlich, dass es mit seinem Turnaround-Plan 75 Prozent seiner Arbeitsplätze sichern kann». Zudem glaubt es, wieder profitabel wachsen zu können, sobald sich die Nachfrage normalisiert. Das wird für 2023 erwartet.

Für die verbleibenden Angestellten stehen Änderungen bei der Bezahlung an. Man werde die Vergütungsstruktur für die Mitarbeiter vereinfachen, so Brussels, «mit dem Ziel, ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben und gleichzeitig die zukünftige Kostenentwicklung zu kontrollieren».

Mehr zum Thema

Die Flieger für den Corona-Schlaf vorzubereiten...

Brussels Airlines soll 290 Millionen Staatsgeld bekommen

Wechsel im Aufsichtsrat von Brussels-Airlines-Mutter SN Airholding

Wechsel im Aufsichtsrat von Brussels-Airlines-Mutter SN Airholding

Bombardier CRJ900 von City Jet: Bisher für Brussels Airlines im Einsatz.

Brussels kündigt Vertrag mit City Jet

lufthansa schnee muenchen

Ohne Busse saßen 600 Menschen in Flugzeugen fest - Airport München spricht von Defiziten bei Kommunikation

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies