Flieger von Brussels Airlines: Gedroht oder nicht gedroht?

Brussels Airlines greift an

Ryanair gräbt der belgischen Lufthansa-Beteiligung seit Jahren das Wasser ab. Nun schlägt Brussels Airlines zurück – mit mehr Strecken und Service.

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Die neuen Geschäftszahlen sind noch nicht da. Doch gut werden sie nicht ausfallen, das ist klar. Im Gegenteil. Seit Jahren kämpft Brussels Airlines gegen die übermächtige Konkurrenz namens Ryanair. Mehr als fünfzig Ziele fliegen die Iren ab dem kostengünstigen Flughafen Brussels South Charleroi an. Das zieht Passagiere vom eigenen Drehkreuz Brüssel Zaventem ab. 2012 flog Brussels Airlines darum 61 Millionen Euro Verlust ein. Belgien will deshalb, die Fluglinie via Erlass gewisser Gebühren unterstützen.

Doch nun hat Brussels Airlines selbst genug von der Opferrolle. «Wenn die Konkurrenz zunimmt, gibt es zwei Alternativen», erklärte Geschäftsführer Bernard Gustin letzten Freitag vor der Presse. Man könne das Angebot reduzieren und so riskieren, unbedeutend zu werden. Oder man könne in die Offensive gehen. Brussels Airlines entschied sich nun für das zweite.

Bislang einfach Ryanair überlassen

Auf den Sommerflugplan nehmen die Belgier gleich neun neue Saisonziele in den Flugplan auf. Ab Brüssel fliegt die Fluglinie dann auch nach Ajaccio, Athen, Bari, Bastia, Cagliari, Figari (Korsika), Malta, Montpellier, und Sevilla. Es sind Ziele, die Badegäste befriedigen - eine Gruppe die bislang Ryanair überlassen wurde.

Doch das soll nicht alles sein. Brussels Airlines, an der die Lufthansa mit 45 Prozent beteiligt ist, will Ryanair mit einer Serviceoffensive stoppen. «Der Service ist kein Kostenfaktor. Er ist eine Attitüde, eine menschliche Annäherung», erklärte Gustin gemäß der Zeitung Le Soir.

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