British-Airways-Kabine: Bald bis zum Gate Unterhaltung

Kassenschlager statt Routenkarte

Passagiere von British Airways können künftig das Unterhaltungsprogramm den ganzen Flug genießen. Dafür brauchte es erst das Okay der Behörden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wer kennt es nicht: Der Film entwickelt sich gerade auf die entscheidende Szene zu, sie Spannung steigt. Der Held steht kurz davor die Welt zu retten - Schnitt. Statt das glückliche Ende zu sehen, flimmert plötzlich die öde Routenkarte über den Bildschirm. Bei British Airways war bisher 30 Minuten vor der Landung Schluss. Dann wurden nur noch Werbung für Dienste der Fluggesellschaft oder Informationen über den Zielort gesendet. Und in den ersten 15 bis 20 Minuten vor dem Start wurden die Bildschirme genutzt, um den Passagieren Sicherheitshinweise zu geben. Darüber scheint sich eine ganze Reihe von Reisenden geärgert zu haben.

Nun reagiert die britische Airline darauf. «Wir wissen, wie sehr unsere Passagiere das Unterhaltungsprogramm genießen», lässt sich Frank van der Post, Kundenverantwortlicher der Airline, in einer Mitteilung zitieren. «Und daher freuen wir uns, dass sie nun während eines Langstreckenfluges noch mehr davon schauen können.» Ab dem 1. Dezember läuft das Unterhaltungsprogramm bei British Airways auch vor dem Start und während der Landung weiter – zumindest in Fliegern, in denen sich die Bildschirme im Vordersitz befinden.

Per Gesetz verboten

Bisher hatte die britische Luftfahrtbehörde das verboten. Zehn Minuten nach dem Start erst durften die Passagiere die Systeme nutzen. Auch dass diese 20 Minuten vor der Landung abgeschaltet werden, war vorgeschrieben. Offenbar hat British Airways die Behörde nun aber überzeugt, dass die Systeme keine Einschränkung in der Sicherheit darstellen. Der Flugkapitän kann jederzeit das Programm unterbrechen, falls es eine wichtige Durchsage gibt. Bisher gilt die Regelung nur für British Airways, so der Radiosender «Radio Times». Doch schon bald dürften auch andere britische Airlines ihren Passagieren mehr Unterhaltung bieten.

Bei der Lufthansa ist das inzwischen auch möglich. «Die Fluggäste können im Normalfall das Programmangebot sofort nutzen», erklärt Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty gegenüber aeroTELEGRAPH. «Nur falls sie in Economy Class keinen eigenen Adapter/Kopfhörer dabei haben, müssen die Gäste auf die Verteilung der Kopfhörer warten.» Sicherheitstechnisch sei das alles kein Problem. «Im Falle eines Passagier-Briefings schaltet sich das entsprechende Video automatisch auf den Inseat Screen, im Falle einer Ansage stoppt die Wiedergabe und priorisiert die Ansage.» Bei der Lufthansa-Tochter Swiss «kann das Unterhaltungssystem gemäß den technischen Möglichkeiten, welche abhängig vom Aircraft-Type sind, entsprechend eingeschaltet werden», so eine Sprecherin.

Mehr zum Thema

ticker-british-airways

British Airways kündigt neue Lounge im Terminal 5 in London-Heathrow an

So wird es im Oberdeck der Airbus A380 von British Airways  aussehen: 106 Sitze nur in der Business Class.

British Airways zeigt die größte Business Class der Welt

ticker-british-airways

British Airways gewinnt Steuerstreit um Crew-Hotels

ticker-british-airways

British Airways trennt Flüge nach Rio de Janeiro und Buenos Aires

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin