B777's von British Airways: Bald mit neuer Farbe.

British Airways setzt auf Sparlack

Die Fluggesellschaft will ihren Kerosinverbrauch senken - durch eine ganz neue Lackierung.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In Zeiten steigender Kerosinpreise suchen die Fluglinien nach immer neuen Mitteln, ihre Ausgaben für Treibstoff zu senken. Sie setzen auf Biosprit, neue Baumaterialien und jetzt auch eine neue Oberflächenbehandlung. Die neue nanotechnische Lackierung verspricht eine verbesserte Aerodynamik und das senkt den Treibstoffverbrauch um ein bis zwei Prozent, wie Hersteller Triple O schätzt. British Airways testete den neuen Lack ein Jahr lang an einem Airbus A318, der zwischen London und New York verkehrt. Er sorgt dafür, dass sich beim Flug weniger Ablagerungen auf der Maschine bilden, was zu weniger Reibungsverlusten führt. Der Hersteller spricht von eine Reduktion von bis zu 39 Prozent.

Wie Market Watch berichtet, verbrauchte der Test-A318 daher weit weniger Treibstoff als mit normaler Lackierung. Genaue Zahlen von British Airways gibt es dazu aber nicht. Da der Test so erfolgreich war, beginnt nun eine zweite Probephase mit einer Boeing B777-200. Die Fluggesellschaft hofft, dass sich die Treibstoffeffizienz durch die Anwendung beim größeren Flieger noch mehr verbessert. Etwa 100'000 Pfund an Kosten will British Airways während der zweiten Testperiode einsparen. Triple O verspricht auch geringere Wartungskosten. Die Lackierung verhindere Korrosion auf der Oberfläche. Gewichtsmäßig fällt die Lackierung nicht ins Gewicht. Sie soll nur gerade 120 Gramm Zusatzgewicht pro Jet ausmachen.

Auch die Konkurrenz testet

Auch bei British Airways' Konkurrenz Easyjet läuft gerade ein Test mit der Sparfarbe. Der Billigflieger hat acht Maschinen aus der Flotte neu lackiert und vergleicht deren Verbrauch mit dem der restlichen Flieger. Der Test begann im Februar und dauert zwölf Monate. Im Militär wird die Farbe schon länger eingesetzt. Mit den neuen Partnerschaften hofft Triple O darauf, nun auch in der zivilen Luftfahrt Fuss zu fassen.

Mehr zum Thema

ticker-british-airways

British Airways trennt Flüge nach Rio de Janeiro und Buenos Aires

ticker-british-airways

British Airways baut kräftig nach Lateinamerika aus - und fliegt öfter nach Kapstadt und Las Vegas

ticker-british-airways

British Airways nimmt Kilimanjaro und Sansibar ins Streckennetz auf

Flugzeuge in Heathrow: Alles stand still.

Flugverkehr in Großbritannien steht stundenlang still - Easyjet, British Airways und Co. streichen Hunderte Flüge

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies