Airbus A380 bei einem Demonstrationsflug: Tragflächen-Probleme führen zu Verzögerungen.

British Airways bekommt A380 später

Die Fluglinie muss länger auf ihre Superjumbos warten. Die Auslieferung durch Airbus verzögert sich wegen der Haarrisse.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

«Wir befinden uns noch in Gesprächen über ein Auslieferungsdatum», sagt Willie Walsh. Eigentlich sollte die Lieferung der zwölf bestellten Airbus A380 schon im April des kommenden Jahres starten. Doch das Datum dürfte sich laut dem Chef von British Airways und International Airlines Group nach hinten verschieben. Zwar erwarte man die neuen Flugzeuge weiterhin für 2013. «Aber wahrscheinlich verzögert sich die Lieferung bis ins dritte Quartal.»

Der Grund für die Verspätung: Die kleinen Risse in den Tragflächen des Superjumbos von Airbus hören nicht auf, dem Flugzeugproduzenten Ärger zu machen. Schon vor einigen Wochen kündigte er an, dass sich auch aufgrund des Problems die Auslieferungen im kommenden Jahr deutlich reduzieren dürften. Wegen der Anpassungen an den Fliegern reduziere sich die Produktionsrate vermutlich auf unter dreißig Jets. Daher musste der Konzern auch den Plan für die Lieferungen neu berechnen.

Problem mit Tragflächen

Anfang des Jahres waren die feinen Risse an kleinen L-förmigen Teilchen aufgetaucht, von denen 2000 in jeder A380-Tragfläche stecken. Immer mehr betroffene Flieger kamen zum Vorschein. Schließlich musste Airbus gemäß Lufttüchtigkeitsanweisung der Europäischen Luftfahrtbehörde Easa die komplette Superjumbo-Flotte überprüfen. Zwar fand der Flugzeugbauer inzwischen eine Lösung, wie das Problem schon während der Produktion gelöst werden kann. Doch die 120 bereits in Produktion stehenden Flieger müssen vorher noch repariert werden. Alle Jets, die vor 2014 in den Dienst treten, sind noch vom Problem betroffen.

British Airways sollte ab dem nächsten Jahr die erste Airline sein, die sowohl den A380 als auch Boeings B787 in der Flotte hat. Auch beim amerikanischen Flieger habe es zwar Verzögerungen gegeben, aber «keine von großer Signifikanz», so Walsh. Die Auslieferungen des modernen Langstreckenjets blieben weitestgehend im erwarteten Bereich.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier