Gesichtserkennung: Keine Zukunftsmusik mehr.

Kameras und SoftwareGesichtserkennung analysiert Passagiere

Bitte lächeln: In Brasilien wird bald an 14 internationalen Flughäfen Gesichtserkennungssoftware eingesetzt. Die soll mehr tun als nur helfen, Verdächtige zu identifizieren.

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In der Serie Person of Interest oder im Film Minority Report war es noch Zukunftsvision: Wo immer wir hingehen, sehen uns Kameras und analysieren umgehend, ob wir für den Ort oder auch generell eine Gefahr darstellen. Was klingt wie Science Fiction wird an 14 brasilianischen internationalen Flughäfen bald Realität.

Wie das Biometrieunternehmen NEC mitteilt, hat die brasilianische Regierung ihm den Zuschlag gegeben, die Flughäfen mit Gesichtserkennungstechnik auszustatten. Dazu gehören spezielle Kameras, die überall am Flughafen angebracht werden. Die zugehörige Software analysiert die Gesichter der Passagiere in Sekunden und gleicht sie mit verschiedenen Datenbanken ab.

Sicherheit und Kundenzufriedenheit sind die Ziele

Wie es von der brasilianischen Regierung heißt, sollen einerseits die Einreiseprozesse auf diese Weise beschleunigt werden. Die Software kann erkennen, ob jemand sich irgendwelcher krimineller Aktivitäten verdächtig gemacht hat. Zusätzlich erhofft man sich aber auch, mit der Technik die Kundenzufriedenheit zu verbessern.

Wie NEC in einem Erklärvideo (siehe oben) zeigt, kann die Software auch voraussagen, ob es an bestimmten Punkten des Flughafens zu Schlangen kommt, weil zu viele Passagiere sich dort aufhalten werden. Der Flughafen kann dann reagieren und die Reisenden anders leiten oder mehr Personal einsetzen.

In den USA als Pilotprojekt

Auch in Amerika ist das Thema Gesichtserkennungssoftware an Flughäfen momentan aktuell. Die Regierung der USA hat Anfang des Jahres in einem Pilotprogramm bei der Einreise in Washington Gesichtserkennungssoftware eingesetzt, um zu testen, ob sich der Einsatz bewährt. Noch ist aber nicht klar, ob der Test zufriedenstellend war und die Software bald überall eingesetzt wird.

Was halten Sie von der Technik? Ist es eine Verbesserung der Sicherheit oder fühlen Sie sich in der Privatsphäre verletzt? Diskutieren Sie in den Kommentaren darüber.

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