Embraer ERJ-145 von United Express: Harte Landung.

Bestellung von UnitedBombardier oder Embraer – wer gewinnt?

United einigte sich im Prinzip mit seinen Piloten und kann schon bald 100-Plätzer ordern. Bombardier steht mit der C-Series in der Pole Position. Embraer gibt aber nicht einfach auf.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Bei United ist man sehr zufrieden. Das Management und die Pilotengewerkschaft Alpa einigten sich am Freitag (20. November) im Grundsatz auf einen neuen Tarifvertrag – mehr als ein Jahr vor Auslaufen der bestehenden Regelung. «Der Fakt dass wir diese Einigung in weniger als 30 Tagen erzielen konnten, ist das Resultat einer positiven Beziehung zwischen den Führungsgremien von Alpa und United», so die amerikanische Fluggesellschaft in einer Medienmitteilung.

Die Nachricht wurde auch anderswo freudig aufgenommen, besonders in Montreal. Denn kommt die Einigung zwischen United und den 12.000 Piloten zustande, kauft die Fluggesellschaft neue Flugzeuge mit 100 Plätzen. Gemäß dem Fachportal Leeham News steht Bombardiers C-Series in der Pole Position für eine Order von United über mindestens 50 Flugzeuge plus eine Option für noch einmal so viele Flieger.

Embraer kämpft gegen Bombardier

Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen. Embraer wird sich den Kunden United sicherlich nicht kampflos von Bombardier wegschnappen lassen. Die amerikanische Fluggesellschaft betreibt mit ihrer Regionaltochter United Express derzeit 89 Embraer E140 und E190.

Mit der neuen E2-190 haben die Brasilianer ein ebenbürtiges Modell im Angebot. Zudem können sie im Kampf mit Bombardier einen sehr starken Trumpf ausspielen. Der brasilianische Real hat sich in den letzten Monaten massiv abgewertet. Das macht Exportprodukte wie die Flugzeuge von Embraer billiger.

Preis als starkes Argument

Wie stark dieses Argument sein kann, zeigt eine kürzlich bekannt gegebene Order für russische Flieger. Aus diesem Grund etwa entschied sich City Jet gegen die C-Series und für den russischen Sukhoi Superjet. Auch Russlands Währung stürzte in den letzten Monaten stark ab, was Ausfuhren verbilligte.

Bombardier dürfte indes zu großen Zugeständnissen bereit sein. Der kanadische Hersteller musste kürzlich mit einer Milliarde an Staatsgeldern gestützt werden, damit er die C-Series wirklich auf den Markt bringen kann. Die Reserven waren in gefährlichem Ausmaß gesunken, weil das verspätete C-Series-Programm viel mehr Geld verschlang als geplant.

Mehr zum Thema

ticker-united-airlines

Aufstockung von United Airlines bei Azul wird nochmals geprüft

united airlines airbus a321 xlr

United-Airlines-Chef kündigt Überraschungen für 2026 an

ticker-united-airlines

Wettbewerbsbehörde genehmigt Erhöhung der Beteiligung von United an Azul

houston beinahe zusammenstoss

Airbus A320 Neo von Volaris fliegt nach rechts statt nach links - und kollidiert fast mit anderem Jet

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies