C-Series CS100 von Swiss: United war das Modell zu groß.

C-Series LiteBombardier bot United Spezial-C-Series an

Der kanadische Flugzeugbauer kämpfte mit allen Mitteln um einen Großauftrag von United Airlines. Bombardier war sogar bereit, eine kleine Version der C-Series zu bauen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich geht der Trend derzeit eher nach oben. Fluggesellschaften weltweit suchen größere Flugzeuge, um bei steigender Nachfrage die Kosten pro Sitz drücken zu können. Zuletzt hat etwa Easyjet von A320 Neo auf A321 Neo gewechselt. United Airlines wollte dagegen offensichtlich eher kleinere Flieger als sie vergangenes Jahr nach Jets Ausschau hielt.

Das wurde bei der Anhörung bekannt, die letzte Woche in Washington stattfand. Boeing hat Bombardier vor die U.S. International Trade Commission gezerrt, weil der Flugzeugbauer glaubt, der kanadische Konkurrent habe Aufträge in den USA mit Dumpingpreisen ergattert, besonders den von Delta Air Lines über mindestens 75 Maschinen. Bombardier reagierte mit einem Gegenangriff. «In einem frühen Stadium unserer Gespräche sagte uns United, dass die C-Series CS100 zu groß für ihre Bedürfnisse ist», so ein Vertreter von Bombardier gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Am Ende siegte Boeing

Trotz des Angebots einer CS100 Lite holte am Ende Boeing den Auftrag. United orderte 737-700. Das Flugzeug ist größer als die C-Series CS100. Es bietet in einer Zweiklassen-Konfiguration 126 Passagieren Platz, United hat 118 Sitze in drei Klassen (Economy, Premium Economy und Business) eingebaut.

Delta dagegen orderte bei Bombardier. Die US-Airline kauft 75 CS100 fest und sicherte sich auch eine Option auf 50 weitere Exemplare des Typs. Diesen Auftrag sollen die Kanadier nur dank hoher Rabatte erhalten haben, so Boeing. Zudem beklagen die Amerikaner, die Beteiligung der Provinz Québec und den Kredit der kanadischen Zentralregierung an Bombardier.

Mehr zum Thema

ticker-bombardier

Bombardier übertrifft Prognosen 2025 und schließt Turnaround ab

Bombardier Global 6500: Trump will kanadischen Fliegern die Zulassung entziehen.

Trump droht Kanada mit Entzug von Flugzeug-Zertifizierungen – Weißes Haus rudert zurück

ticker-bombardier-neu

Bombardier Global 8000 in Europa zertifiziert

ticker-bombardier-neu

Bombardier baut neues Werk in Dorval bei Montréal

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin