Flieger von Tam: Nahm massiven Schaden

Flieger landet mit Riss im Flügel

Eine Fokker der bolivianischen Tam musste kurz nach dem Start umkehren. Nach der Notlandung entdeckte man einen eher ungewöhnlichen Schaden.

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Die Fokker F27 der bolivianischen Transporte Aéreo Militar Tam wollte eigentlich von Guayaramerín ins 450 Kilometer entfernte Trinidad fliegen. Doch schon kurz nach dem Start hörten die Passagiere einen lauten Knall von der rechten Tragfläche her. Im Cockpit merkte man, dass der Propeller an derselben Seite ausgefallen war und sandte sofort einen Notruf aus. Die Piloten kehrten um und landeten rund 15 Minuten nach dem Start wieder sicher in Guayaramerín.

Verletzt wurde bei der Notlandung niemand, doch der Flieger nahm erheblichen Schaden. Wie das Nachrichtenportal Eldeber berichtet, entdeckten Crew und Passagiere beim Aussteigen, dass ein großer Riss in der Tragfläche der Turbopropmaschine klaffte. Einen Meter lang soll er gewesen sein. Was genau den Schaden verursacht hat, ist noch unklar. Die Piloten vermuten, dass am Motorenausfall ein Vogel schuld war.

Veraltete Flotte

Der Anblick muss die Reisenden ziemlich mitgenommen haben. Wie verschiedene Nachrichtenportale berichten, brachen einige von Ihnen in Tränen aus, als sie den Riss sahen. Die bolivianische Tam hat nichts mit der gleichnamigen brasilianischen Airline zu tun. Tam ist die Zivil-Fluggesellschaft der bolivianischen Luftwaffe. Die Flotte der Fluggesellschaft ist mehr als veraltet, das Durchschnittsalter der Flieger beträgt fast 29 Jahre.

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