Flieger von Boliviana de Aviacion: Die Staatsairline will nach Madrid fliegen.

Boliviana will Aerosur beerben

Die Staatsairline nutzt das Grounding der privaten Rivalin - und plant deren Flüge nach Spanien und in die USA zu übernehmen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Verantwortlichen fackeln nicht lange. Bereits unterzeichneten sie einen Vertrag für das Leasing einer Boeing B737-300. Die Maschine wird derzeit in Brasilien überholt und sollte in de nächsten Wochen in Bolivien eintreffen. «Der neue Flieger erlaubt uns acht bis neun zusätzliche Flüge pro Tag», erklärte Firmenchef Ronaldo Casso gegenüber der Zeitung Los Tiempos. Damit will seine Boliviana de Aviacion nationale Strecken sowie Flüge nach Buenos Aires in Argentinien und São Paulo in Brasilien anbieten. Bis zu 25 Prozent Nachfragezunahme erwartet die Staatsairline in den Monaten Juli und August. Bis im Dezember überlegt sie sich gar nochmals eine Erweiterung der Flotte.

Das kommt nicht von ungefähr. Die private Aersour stellte am 18. April ein. Zuerst sprach sie nur vor einem kurzzeitigen Unterbruch. Nun wurden daraus voraussichtlich drei Monate. So viel Zeit räumten die staatlichen Behörden der Fluggesellschaft ein, um ihre Finanzen in Ordnung zu bringen. Die Steuerbehörden werfen Aersour vor, ihr alleine für die Jahre 2004 bis 2007 Steuern über 1,3 Milliarden Boliviano (rund 147 Millionen Euro/177 Millionen Franken) zu schulden. Und sie verlangt die Nachzahlung der Forderung für das Jahr 2004 von rund 109 Millionen Boliviano.

Nach Madrid und Miami

Bei der staatlichen Konkurrenz rechnet man offenbar nicht damit, dass Aerosur je wieder fliegen wird. Bereit hat Boliviana de Aviacion die Frequenzen im Inland erhöht um so vom Ausfall der Rivalin zu profitieren. Mit dem neuen Flieger soll das noch verstärkt passieren. Und auch die Paradestrecke der gegroundten Privatairline will sich Boliviana offenbar unter den Nagel reißen, die Flüge nach Madrid und Miami. Bereits trafen sich die Verantwortlichen mit den spanischen Behörden, um über die Erteilung einer Fluglizenz zu sprechen. Mitte Jahr soll es so weit sein, so Firmenchef Casso.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
ryanair marseille
Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack