Boeing 737 Max: In China inmer noch nicht erwünscht.

Angebot an Air IndiaBoeing will chinesische 737 Max in Indien loswerden

In China kann Boeing derzeit keine 737 Max ausliefern. Auf der Suche nach neuen Kunden hat der Flugzeugbauer nun offenbar Air India im Visier.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Fast überall dürfen Boeing 737 Max wieder abheben. Nachdem die US-Luftfahrtbehörde FAA den Flieger wieder für sicher erklärt hatte, zogen die meisten Länder und Behörden nach. Eines der Länder, in denen der Flieger noch immer unerwünscht ist, ist allerdings ein ziemlich wichtiger Markt für Kurz- und Mittelstreckenjets: China.

Chinas Behörden haben die Max zwar offiziell wieder zugelassen, die Airlines setzen ihn aber immer noch nicht ein und Auslieferungen sind nicht möglich. Viele vermuten dahinter politische Gründe, da die Spannungen zwischen der Volksrepublik und Boeings Heimatland USA groß sind. Und es sieht nicht danach aus, als würde sich die Situation bald entspannen.

Air India dankbare Abnehmerin?

Boeing-Chef David Calhoun erklärte daher schon im September, aktuell vermarkte man einen «kleinen Teil» der für chinesische Kunden bestimmten 737 Max neu. Sprich: Boeing sucht neue Abnehmer für einige der rund 140 fertig gebauten Flugzeuge, die eigentlich mal für Airlines und Leasingfirmen in China bestimmt waren.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet nun unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, Boeing habe dabei jetzt auch Air India ein Angebot unterbreitet. Die indische Nationalairline hat seit Kurzem einen neuen Besitzer. Die Tata Group plant, die Flotte der Fluggesellschaft zu erneuern und zu vergrößern. Laut Bloomberg geht es dabei unter anderem um bis zu 300 Schmalrumpfflugzeuge.

Bis zu 50 Flieger verfügbar

Bislang fliegt Air India auf der Mittelstrecke nur mit Airbus-Jets. Doch offenbar sind Boeing 737 Max jetzt auch eine Option. Erst recht wäre das der Fall, falls Air India und die kleinere Vistara fusionieren. Gespräche zwischen Singapore Airlines und der Tata Group laufen bereits. Sie betreiben die Vistara gemeinsam, wobei Tata 51 Prozent hält. Jetzt möchte der Mischkonzern offenbar beide Airlines zu einer machen. Vistara fliegt mit Boeing 737.

Laut den von der Nachrichtenagentur zitierten Personen geht es um bis zu 50 schon gebaute Flugzeuge, die Boeing nun gerne woanders als in China loswerden möchte. Selbst wenn ein Deal mit Air India zustande kommt, dürfte sich aber auch Boeing-Rivale Airbus weiterhin Hoffnungen machen, ebenfalls eine Order zu erhalten.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max 8 von Air China: Schon lange keine Auslieferungen mehr in das Land.

Boeings Max-Problem - und was der Hersteller dagegen tut

Treffen zwischen Boeing und chinesischer Luftfahrtbehörde wegen 737 Max

Treffen zwischen Boeing und chinesischer Luftfahrtbehörde wegen 737 Max

Flieger von Vistara: Bleibt die Airline, oder integriert Tata sie in Air India?

Vistara könnte in Air India aufgehen

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack