Boeing 737 Max: Das Orderbuch wächst wieder.

ProduktionsproblemBoeing warnt 16 Betreiber der 737 Max

Der Flugzeugbauer empfiehlt 16 Kunden, ein mögliches Problem bei bestimmten Boeing 737 Max zu beheben, bevor diese wieder abheben. Es geht um die Elektrik.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

16 Betreiber der Boeing 737 Max haben eine unerfreuliche Nachricht erhalten. Der amerikanische Flugzeugbauer rät den Kunden, ein mögliches Problem bei bestimmten Flugzeugen vor dem weiteren Betrieb zu beheben. Es geht um die Elektrik. Das erklärte der Hersteller am Freitag (9. April) in einer kurzen Mitteilung.

«Die Empfehlung wird ausgesprochen, damit überprüft werden kann, ob ein ausreichender Erdungspfad für eine Komponente des elektrischen Energiesystems besteht», so Boeing. Der Hersteller spricht von einem «Produktionsproblem». Er erklärt, man arbeite in dieser Hinsicht eng mit der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA zusammen.

Southwest, American und Co. reagieren

«Wir informieren unsere Kunden auch über die betroffenen Hecknummern und geben Anweisungen zu entsprechenden Korrekturmaßnahmen», heißt es in der Mitteilung. Der Flugzeugbauer geht allerdings weder darauf ein, wie viele 737 Max betroffen sind, noch, wer die Betreiber sind. Auch zum Problem selber gibt es keine weiteren Informationen.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters haben mehrere amerikanische Fluglinien als Reaktion am Freitag einen Teil ihrer 737 Max vorerst aus dem Betrieb genommen: Southwest Airlines 30 Boeing 737 Max, American Airlines 17, United Airlines 16 und Alaska Airlines vier. Insgesamt sollen laut Reuters-Informationen rund 90 Jets betroffen sein.

Schon vor der Rückkehr Elektrik-Problem

Schon vor der Rückkehr der Boeing 737 Max in den Betrieb mussten Airlines Änderungen an der Elektrik vornehmen. Um Kurzschlussgefahr zu vermeiden, wurden Kabel separiert.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max 8 von American Airlines: Es fehlen noch Simulatoren.

Was Airlines jetzt an ihren Boeing 737 Max ändern müssen

Boeing 737 Max: Probleme nicht nur mit der Flugsteuerung.

Boeing 737 Max braucht wohl neue Verkabelung

Boeing 737 Max: Hat nur zwei Anstellwinkelsensoren.

Boeing muss 737 Max nach Neustart weiter umbauen

Boeing 737 Max 8 im Hintergrund, Max 10 im Vordergrund: In der Bestellung ist es anders herum.

Boeing hat riesige 737-Max-Bestellung von Turkish Airlines jetzt sicher

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier