Boeing 737 Max 8: Mehr Erfolg dank mehr Reichweite?

B7378ERX statt B757 NeoKontert Boeing Airbus doch noch?

Eine Boeing 757 Neo wird es nicht geben. In den Markt will Airbus mit einer Version des A321 Neo mit mehr Reichweite vorstoßen. Nun will Boeing kontern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Die Boeing 757 ist endgültig tot. Das bestätigte der amerikanische Flugzeugbauer erst kürzlich wieder. Es rechne sich einfach nicht, die B757 zu überarbeiten und in einer Neuversion anzubieten. Damit gibt Boeing einen Markt auf, den der Konzern bislang beherrschte. Bisher war die 757 das Flugzeug, wenn es darum ging, kleinere Passagiermengen über größere Distanzen zu transportieren.

Airbus erklärte bereits, einen Teil des Marktes erobern zu wollen. Der europäische Flugzeugbauer wird eine Spezialversion des A321 Neo lancieren, die eine deutlich größere Reichweite aufweist. Statt 5950 Kilometer soll der A321 Neo LR (LR steht für long range, große Reichweite) 7220 Kilometer weit fliegen können. Das reicht beispielsweise für einen Direktflug von Frankfurt nach Chicago. Noch viel wichtiger aber ist, dass der A321 Neo LR die Boeing 757 übertreffen wird. Möglich machen das drei Zusatztanks, die in das Flugzeug eingebaut werden. Zudem wird der Long-Range-A321 auch rund 24 Prozent tiefere Kosten vorweisen können.

Das Konzept nennt sich offenbar Boeing 737-8ERX

Ganz kampflos will Boeing den Markt nun aber offenbar doch nicht dem Erzrivalen überlassen. Wie das Analysehaus Leeham News berichtet, zeigen die Amerikaner offenbar derzeit ein Konzept einer verbesserten Boeing 737 Max 8 bei potenziellen Kunden herum. Es nennt sich 737-8ERX und soll auf der Militärvariante P8 Poseidon basieren, die bereits eine höhere Nutzlast aufweist. Dabei steht ER für extended range oder eben größere Reichweite. Die Maschine soll ebenfalls Zusatztanks aufweisen und dadurch weiter fliegen können.

Noch ist aber nichts entschieden. Zuerst müsste Boeing wirklich eine große Nachfrage spüren, bevor man das Konzept auch wirklich umsetzt. Einen großen Nachteil hat der amerikanische Hersteller dabei. Die 737-8ERX wird gemäß Leeham frühestens 2020 auf den markt kommen können - zwei Jahre später als der A321 Neo LR. Und der wird bereits konkret angeboten.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Tuifly-Flugzeuge am Flughafen Las Palmas: Die Airline soll künftig mehr sein als nur der Hotelzubringer.

Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen

Video

united airlines boeing 787 9 elevated relax row
Mehr Platz zum Liegen in der Economy: United Airlines führt ab 2027 Sitzreihen ein, die sich in eine Schlafcouch verwandeln lassen. Die amerikanische Fluggesellschaft folgt damit einem Konzept, das andere Airlines bereits vorgemacht haben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack