Wenn die Cockpits nicht leer bleiben sollen, dann muss sich am Training der Piloten einiges tun.

Das Piloten-Training der Zukunft

Die Nachfrage nach Piloten wird in den kommenden Jahren stark ansteigen. Das stellt auch die Ausbilder vor neue Herausforderungen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Flugzeugbauer Boeing will, dass die Luftfahrtindustrie das Training der Piloten generalüberholt. In den kommenden Jahren werde die Nachfrage nach Piloten gemäß Boeing massiv steigen (aeroTELEGRAPH berichtete). Kein Wunder, wird doch erwartet, dass die Nachfrage nach Flugreisen weiter anziehen wird - vor allem auch in Asien. 460'000 neue Piloten werde man bis 2030 brauchen, glaubt der Flugzeugbauer. Damit einher geht auch, dass die Nachfrage nach Ausbildern stark ansteigt. Zehntausende neue Lehrkräfte werde man in den kommenden Jahren brauchen - rund 1200 neue Stellen pro Jahr seien das.

Und diese Ausbildner spielen, so Boeing, eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, das Piloten-Training in Zukunft zu modernisieren. Daher kommen auf sie einige Änderungen zu. Der Beruf werde vielschichtiger, die Anforderungen höher. Statt die Ausbilder hauptsächlich nach Flugstunden auszuwählen, müsse man in Zukunft auch darauf achten, dass sie in der Lage sind, das meiste aus dem Potenzial des Nachwuchses herauszuholen. Und um das zu schaffen, müsse man neue Trainingsmethoden anwenden. Vor allem mobile Geräte und Online-Verfahren würden dafür zunehmend wichtig. «Wir müssen die Piloten auf eine Weise ausbilden, die zu der mobilen und online-affinen Generation von heute passt», so Roei Ganzarski, Kundenservice-Chef von Boeing Flight Services, beim Asia Pacific Airline Training Symposium in Bangkok. Gegenüber globalen Ikonen wie Google, Amazon, Apple oder Microsoft sei die Aviatik inzwischen fast langweilig. Man habe den Glanz und die Magie verloren, die ein Beruf in der Branche früher mit sich brachte. Um zu sagen, worauf es ankommt, bedient sich der Manager eines Zitats von Pop-Ikone Justin Timberlake: Man müsse «Sexy back» in die Industrie bringen, um den Pool an neuen, fähigen Kräften zu erweitern.

Mehr zum Thema

Boeing 777X auf dem Gelände in Everett: Immer mehr fertige Flugzeuge stehen geparkt am Boden.

Boeing verschrottet eine Boeing 777X noch vor dem ersten Abheben

Riyadh Air hat 28 weitere Boeing 787 Dreamliner fest bestellt und übt damit Optionen aus einer Bestellung aus dem Jahr 2023 aus. Gleichzeitig wandelt die saudi-arabische Fluggesellschaft 20 der bestellten Flugzeuge in die größere Variante Boeing 787-10 um. Mit dem Ausbau der Flotte will Riyadh Air ihr Ziel untermauern, bis 2030 mehr als 100 Ziele weltweit zu bedienen.

Das sind die Bestellungen der Farnborough Airshow 2026

ticker-boeing-1

Boeing erwartet Bedarf von 2,4 Millionen neuen Luftfahrtfachkräften

Air Force One: Ein kostspieliger Auftrag.

Neue Air Force One wird für Boeing noch teurer

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg