Boeing 737 Max: Bald für Akasa Air im Einsatz.

Anforderung der FAABoeing muss 737 Max auf weitere Probleme prüfen

Die Behebung des Elektrik-Problems der Boeing 737 Max zieht sich in die Länge. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA verlangt vom Hersteller eine zusätzliche Analyse.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Keine sechs Monate nach dem Neustart der 737 Max musste Boeing die Auslieferungen Ende April wieder stoppen. Der Flugzeugbauer kämpft mit Elektrik-Problemen an mehreren Stellen rund ums Cockpit. Daher heben weltweit mehr als 100 Boeing 737 Max derzeit nicht ab, viele weitere betroffene Jets sind noch nicht ausgeliefert.

In einer Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive) der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA heißt es: «Der Hersteller entwickelt derzeit Service-Informationen für eine Modifikation, die den in dieser Lufttüchtigkeitsanweisung identifizierten unsicheren Zustand beheben wird». Sobald Boeing diese Reparatur-Instruktionen für die Betreiber entwickelt hat, muss die FAA sie noch genehmigen. Doch an dieser Stelle hakt es.

Boeing muss weitere Analyse vorlegen

Zwei Informanten erklärten der Nachrichtenagentur Reuters, Boeing habe die entsprechenden Anweisungen schon Ende vergangener Woche vorgelegt. Die FAA hat demnach ihre Freigabe erteilt, allerdings auch weitere Informationen vom Hersteller gefordert. Boeing soll demnach eine Analyse vorlegen, die zeigt, dass nicht auch weitere Systeme der 737 Max von dem Elektrik-Problem betroffen sind.

Amerikanische Fluglinien hatten laut Reuters gehofft, diese Woche die von der FAA genehmigten Anweisungen zur Behebung des Problems zu erhalten. Sie wollen ihre 737 Max wieder in die Luft bringen - 71 sind es in den Vereinigten Staaten. Mit der zusätzlichen Anforderung der Behörde an Boeing dürfte es nun länger dauern.

FAA schaut jetzt genauer hin

Die Federal Aviation Administration FAA war nach zwei Abstürzen von Boeing 737 Max auch selber in die Kritik geraten. Der zentrale Vorwurf: Die Behörde habe zu viel der eigenen Kontrollaufgaben an den Hersteller selber ausgelagert. Nun scheint die Behörde strengere Maßstäbe anzulegen, wie zuletzt auch schon bei der Boeing 787.

Beim aktuellen 737-Max-Problem geht es um fehlende Erdung. Im Fokus stehen bisher eine Backup-Steuereinheit des elektrischen Systems, ein Schaltpanel (Circuit Breaker) und das Hauptinstrumentenpanel (Main Instrument Panel). Die FAA hat klargestellt, dass all dies nichts zu tun hat mit der Flugsteuerungssoftware MCAS und den vergangenen Problemen der  Max.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max: Nur wenige Monate nach Aufhebung des weltweiten Groundings gibt es neue Schwierigkeiten.

Boeing setzt Auslieferungen von 737 Max erneut aus

... am 28. März 2021. Die Maschine ist gut zwei Jahre alt.

Neues 737-Max-Problem trifft auch Tui, Turkish und Icelandair

Boeing 787 Dreamliner: Auf ein Produktionsproblem folgt das nächste.

FAA schaut Boeing bei 787 genauer auf die Finger

boeing 787 air new zealand imtow

Boeing 787-9 und -10 haben jetzt mehr Reichweite - und das ist für Boeing eine doppelt gute Nachricht

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack