... am 28. März 2021. Die Maschine ist gut zwei Jahre alt.

In EuropaNeues 737-Max-Problem trifft auch Tui, Turkish und Icelandair

Betreiber weltweit halten derzeit 106 Boeing 737 Max wegen der neuen Elektrik-Probleme am Boden. Darunter sind auch mehrere Fluggesellschaften aus Europa.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Vor knapp drei Wochen empfahl Boeing 16 Betreibern der 737 Max, bestimmte Exemplare am Boden zu lassen. Grund war ein Produktionsproblem bei einer Backup-Steuereinheit des elektrischen Systems. Rund eine Woche später wurde klar, dass auch weitere Bereiche betroffen sein können.

Betroffen sind 737 Max, die Boeing seit Anfang 2019 produzierte. Die meisten wurden noch nicht an Kunden übergeben. Bei den bereits an Kunden gelieferten Jets war zuerst von rund 90 betroffenen Flugzeugen die Rede. Die amerikanische Luftfahrtbehörde hat inzwischen aber klar gemacht, dass es doch mehr sind.

Tui, Neos, Icelandair, Turkish Airlines

106 Boeing 737 Max wurden gemäß Federal Aviation Administration FAA weltweit freiwillig von den Betreibern gegroundet. Von diesen Fliegern sind 71 in den Vereinigten Staaten registriert. Die Behörde äußert sich aber auch erstmals dazu, welche Airlines international betroffen sind.

Von den europäischen Betreibern sind es unter anderem Tui, Neos, Icelandair und Turkish Airlines. Auch könnten Blue Air und Belavia betroffen sein, die kürzlich je ihre erste Max erhalten haben. Genannt werden sie von der FAA aber nicht.

Gol Linhas Aereas, Silk Air, Spice Jet

Ein Tui-Sprecher erklärte gegenüber aeroTELEGRAPH, die 15 an die Airlines bis Februar 2019 an die Gruppe ausgelieferten Boeing 737 Max seien nicht betroffen. Bezüglich der anderen Flieger stehe man im Austausch mit Boeing. Nach dem Ende des Max-Groundings hatte die britische Tui Airways im Februar und März 2021 vier Boeing 737 Max erhalten, die aufgrund der Corona-Krise aber geparkt wurden und nicht im Einsatz sind.

International ebenfalls betroffen sind unter anderen die 737-Max-Betreiber Cayman Airways, Copa Airlines, Gol, Minsheng Leasing, Shanding Airlines, Silk Air, Spicejet, Sunwing Airlines, Valla Jets Limited, Westjet und Xiamen Airlines.

Diese Bereiche werden auch inspiziert

Die FAA erklärt, dass laut den bisherigen Untersuchungen neben der Backup-Steuereinheit auch ein Schaltpanel (Circuit Breaker) und das Hauptinstrumentenpanel (Main Instrument Panel) betroffen sein könnten. Die Behörde stellt klar, dass all dies nichts zu tun habe mit der Flugsteuerungssoftware MCAS und den vergangenen Problemen der 737 Max. Sie plant, eine Lufttüchtigkeitsanweisung zu den aktuellen Schwierigkeiten herauszugeben.

Mehr zum Thema

Elektrikproblem der Boeing 737 Max auch an weiteren Stellen im Cockpit

Elektrikproblem der Boeing 737 Max auch an weiteren Stellen im Cockpit

... am 28. März 2021. Die Maschine ist gut zwei Jahre alt.

Welche Airlines in Europa Boeing 737 Max betreiben

Boeing 737 Max: Das Orderbuch wächst wieder.

Boeing warnt 16 Betreiber der 737 Max

ticker-boeing-1

Alaska-Airlines-Kapitän verklagt Boeing - Hersteller habe ihn indirekt Schuld für Vorfall mit Rumpfpaneel zuweisen wollen

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack