Boeing 737 Max: Sorgenkind von Boeing.

2 Milliarden BetriebsverlustBoeing-Ergebnis verschlechtert sich um 14 Milliarden

Das Grounding der 737 Max trifft Boeing hart. Der Umsatz sank 2019 um ein Viertel. Aus einem satten Gewinn wurde ein Verlust.

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Einige Analysten glauben, dass das Grounding der 737 Max Boeing am Ende mehr als 20 Milliarden Dollar kosten könnte. In der Erfolgsrechnung 2019 zeigt sich denn auch deutlich, wie sehr die Krise beim einstigen Verkaufsschlager dem US-Flugzeugbauer zusetzt. Weil er die Auslieferungen stoppen musste, sank der Umsatz um fast ein Viertel auf 76,6 Milliarden Dollar.

Unter dem Strich schrieb Boeing 2019 daher einen Betriebsverlust von 2,0 Milliarden und einen Reinverlust von 0,6 Milliarden Dollar. Im Vorjahr hatte noch ein Plus von 12,0 Milliarden und 10,5 Milliarden Dollar resultiert. Oder anders ausgedrückt: Das betriebliche Konzernergebnis hat sich um 14 Milliarden verschlechtert. Die Folgekosten der 737-Max-Krise beziffert Boeing bisher mit 18,6 Milliarden Dollar.

Auch weniger Bestellungen

2019 konnte Boeing nur 380 Flugzeuge an zivile Kunden übergeben. Das sind deutlich weniger als im Vorjahr, als der Hersteller noch 806 Jets auslieferte. Auch bei den Bestellungen lief es schlecht. Die Amerikaner sammelten vergangenes Jahr Aufträge für nur 246 neue Flugzeuge ein. So wenig schafften sie auf Bruttoebene letztmals 2009, als die Finanzkrise die Weltwirtschaft ausbremste. Netto verblieben 54 Orders für 2019.

Boeing-Rivale Airbus legt seine Finanzergebnisse für das Jahr 2019 erst am 13. Februar vor. Der europäische Flugzeugbauer erhielt im vergangenen Jahr Orders für 1131 Flugzeuge und Stornierungen für 363 Jets. Unter dem Strich ergibt das ein Plus von 768. Ausgeliefert hat Airbus 863 Flugzeuge.

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