Boeing B737 in den Farben von Silkair: Wechsel des Lieferanten.

Asien-Woche bei Boeing

Gleich zwei große Bestellungen aus Fernost verbucht der amerikanische Flugzeugbauer. Eine schmerzt Airbus besonders.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Es ist ein herber Schlag für die Manager in Toulouse. Silkair war bislang ein absoluter Vorzeigekunde. 21 Flugzeuge hat die Fluggesellschaft aus Singapur in ihrer Flotte, alle stammen von Airbus. Die Singapore-Regionaltochter betreibt sechs A319-100 und 15 A320-100 und A320-200. Nun wählte sie zum Ausbau des Flugzeugparks aber Produkte des Erzrivalen Boeing. 31 Stück des Modells B737 MAX 8 und 23 vom Typ B737-800NG wollen die Asiaten bei den Amerikanern ordern. Der Auftrag hat nach Listenpreis einen Wert von 4,9 Milliarden Dollar. Nur ein Lichtblick bleibt Airbus dabei: Die Verlautbarung ist bislang nur eine Absichtserklärung, keine feste Bestellung.

Am selben Tag legte Boeing nach. Xiamen Airlines bestellt 40 B737-800 NG. Dieser Auftrag hat einen Wert von 3,5 Milliarden Dollar. Die chinesische Fluggesellschaft will mit den neuen Maschinen neue Ziele im Ausland, aber auch im Inland anfliegen. Zuerst müssen die Behörden der Volksrepublik den Einkauf absegnen. Derzeit besitzt Xiamen eine Flotte von 79-Boeing-Fliegern. Bis 2020 soll die Zahl der Flugzeuge auf 200 klettern.

Boeing zieht davon - in diesem Jahr

Damit zieht Boeing Airbus in Sachen Bestellungen weiter davon. Die Europäer verzeichneten bis Ende Juli 318 Orders. Die Amerikaner erreichten ohne die neuen Ankündigungen bereits 700 feste Aufträge. In den fünf Jahren zuvor lagen die Flugzeugbauer vom Alten Kontinent vorne. Kumuliert sackte Airbus von 2007 bis 2011 total 4731 Bestellungen ein. Boeing kam nur auf 3901. Die Zahlen sagen freilich noch nichts über die Profitabilität aus. Bei den Margen verlieren die Europäer gegen die Gegner aus den USA. Bei Airbus betrug die Betriebsgewinn-Marge (Stufe Ebit) im Jahr 2011 1,7 Prozent. Die Kennzahl für die Profitabilität eines Unternehmens gibt an, wie gut ein Unternehmen vor Steuern und Zinsen wirtschaftet. Bei Boeings kommerzieller Luftfahrtsparte betrug sie 9,7 Prozent.

Mehr zum Thema

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

ticker-airbus-konzern-

Airbus-Prognose für 2045: Mehr als 45.000 Flugzeuge, pro Jahr 10 Milliarden Fluggäste, Boom bei Dienstleistungen

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack