Boeing-Dreamliner: Noch keine Erlaubnis für China

China traut dem Dreamliner nicht

Weiterer Rückschlag für Boeings Vorzeigeflieger: Die Zertifizierung in der Volksrepublik wird verschoben. Das Land traut offenbar der Sicherheit nicht.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Immerhin: Es gibt noch Fans. Um 06:10 Uhr am heutigen Morgen traf zum ersten Mal der Dreamliner am Zürcher Flughafen ein. Dutzende Luftfahrtbegeisterte hatten sich extra aus dem Bett gekämpft, um im dichten Nebel der frühen Ankunft beizuwohnen. Qatar Airways fliegt nun regelmäßig mit Boeings modernstem Flieger nach Kloten. Auf der anderen Seite der Welt müssen Aviatik-Fans noch etwas länger warten. Die chinesische Luftfahrtbehörde verweigert der Boeing B787 wegen der neusten Zwischenfälle die Zertifizierung.

Zwei Fluggesellschaften des Landes leiden besonders darunter. China Southern Airlines und Hainan hatten Dreamliner bestellt. Beide Airlines haben jeweils zehn Dreamliner bestellt. Eigentlich sollten die ersten davon bereits im vergangenen Jahr eintreffen. Doch die Behörden machten ihnen einen Strich durch die Rechnung. Bis die aktuellen Probleme gelöst sind, ist offen, wann die Flugzeuge in China zugelassen werden.

Neues Treibstoff-Leck

Und dass das besonders schnell geht, wird immer unwahrscheinlicher. Denn erst am Sonntag wurde das neuste Problem mit dem modernen Jet bekannt. Der Jet von Japan Airlines, der vergangene Woche wegen eines Treibstofflecks den Start in Boston abbrechen musste, entwickelte nun in Tests dasselbe Problem nochmals. Dies erklärte die Airline am Sonntag (13. Januar). Was genau die Gründe sind, müsse man noch ermitteln. Der betroffene Dreamliner bleibe aber zunächst am Boden.

Das Treibstoffleck war nur einer von vielen Zwischenfällen mit dem Dreamliner in der vergangenen Woche. In der Folge ordnete die amerikanische Behörde Federal Aviation Administration (FAA) bereits eine neue Überprüfung des Dreamliners an. Man werde sämtliche Aspekte unter die Lupe nehmen, besonders die Technik. Doch die Behörde beeilte sich auch zu betonen, dass sie die B787 weiterhin für einen sicheren Flieger halte.

Mehr zum Thema

Flugzeuge von Belavia: US-Sanktionen gegen die Staatsairline wurden gelockert.

Belavia darf offenbar wieder direkt bei Boeing einkaufen

Auf der Farnborough Airshow: Die Boeing 737 Max 10 ist inzwischen zugelassen.

Wie viel wissen Sie über die Boeing 737 Max 10?

ticker-boeing-1

Boeing und Lufthansa Technik verlängern Ersatzteilvertrag

ticker-boeing-1

Boeing prognostiziert mehr als 4000 Frachtflugzeuge bis 2045

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack