B787: Vom Prestige- zum Problemflieger.

Dreamliner: Erneut Inspektionen

Erst gerade sind die Probleme mit den Batterien zu Ende, da gerät Boeing schon wieder in die Mangel der Behörden.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Noch ist es nur ein blaues Auge, das Boeing als Folge der neusten Zwischenfälle davonträgt. Dennoch leidet der Ruf des Flaggschiffs Dreamliner seit dem Brand einer B787 am Flughafen Heathrow gewaltig. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration angekündigt, Inspektionen der Notfallsender in den Boeing B787 zu verlangen. Das besagt eine neue Lufttüchtigkeitsanordnung der Behörde.

Die für den Brand wohl verantwortliche Notfallsender (ELT, emergency locator transmitter) wurden von der Firma Honeywell gebaut. Schon länger setzt Boeing sie in ihren Flugzeugen ein. Sie sind dazu da, im Falle eines Unglücks Signale an Rettungscrews auszusenden, damit diese den Jet schneller finden. Boeing reagierte mit einer eigenen Erklärung auf den Schritt der FAA. Man begrüße die Entscheidung der Behörde, so der Flugzeugbauer. «Wir arbeiten sehr eng mit Regulierungsbehörden, Zulieferern und Kunden zusammen, um alles nötige in dieser Angelegenheit zu tun.»

Langsam wieder Vertrauen

Man bleibe dabei, dass der Dreamliner ein sicherer Flieger sei und Passagiere und Crew nicht gefährdet seien. Nach den Bränden der Lithium-Ionen-Batterien in der Bodenstromversorgung im Januar war die globale Dreamliner-Flotte monatelang gegroundet.

Erst langsam baut sich das Vertrauen in die B787 wieder auf. Die erneuten technischen Probleme sorgen bei vielen Kritikern wieder für Stirnrunzeln. Sie gehen davon aus, dass es beim Dreamliner wegen der vielen technischen Neuerungen und Materialien noch zu vielen weiteren Kinderkrankheiten kommen wird. Die Lithium-Ionen-Batterien haben allerdings mit den neusten Zwischenfällen nichts zu tun. Die Stromversorgung des Notfallsenders erfolgt über eine Lithium-Mangandioxid-Batterie.

Mehr zum Thema

Tragflüche der Boeing 777X: Die Flugzeuge sollen deutlich weiter fliegen.

Boeing verspricht bei der 777X plötzlich eine deutlich höhere Reichweite

ticker-boeing-1

Dänemark beschafft sich zwei Boeing P-8A Poseidon

ticker-boeing-1

IT-Ausfall bremste Boeing-Produktion und Flugzeugauslieferungen

ticker-boeing-1

Boeing steigt aus Wettbewerb um neuen Jet-Trainer der US Navy aus

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies