Notfallsender von Honeywell: Ursachenforschung.

Notfallsender: Neue Probleme

Boeing bittet Fluggesellschaften, neben dem Dreamliner alle Flugzeuge mit Notfallsendern von Honeywell zu überprüfen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Er ist klein, macht Boeing aber gerade mächtig Stress. Der Notfallsender des Herstellers Honeywell ist gemäß den britischen Ermittlern sehr wahrscheinlich Ursprung des Brandes in einem Dreamliner von Ethiopian in London Heathrow. Vieles deutet darauf hin, dass beim Gerät die Batterie unsachgemäß angeschlossen worden war. Dadurch dürfte es zu einem Kurzschluss gekommen sein. Und offenbar war das kein Einzelfall. Auch ANA All Nippon Airways und United Airlines fanden falsch installierte Notfallsender. Die mangelhaft installierten Geräte (im Fachjargon: ELT – emergency locator transmitter) wurden an Honeywell zur genauen Analyse geschickt.

Um weitere Vorfälle zu vermeiden, wies Boeing seine Kunden an, die Sender in ihren Jets zu überprüfen – und zwar nicht nur die in Dreamlinern. «Bestimmte Kunden» von Flugzeugen des Typs B717, B737NG, B747-400, B767 and B777, deren Flieger mit den Sendern von Honeywell ausgestattet seien, sollten diese Checks durchführen. Sie könnten so «den Behörden bei der Ermittlung helfen», heißt es in einem Schreiben von Boeing.

1200 Flieger

Die britische Luftfahrt-Behörde AAIB hatte zuvor bereits andere Behörden und Fluggesellschaften angewiesen, die Sender bei den B787 zu überprüfen. «Ungefähr 1200 Flugzeuge sind mit den Sendern ausgestattet», so Boeing. «Wir bitten die Fluglinien darum, so viele wie möglich zu untersuchen und uns die Ergebnisse innerhalb von zehn Tagen zuzusenden.»

Mehr zum Thema

Bordservice Project Fox: Bei Lufthansa werden die Komponenten nun getrennt erhitzt.

Mehr Gourmet, weniger Toilette: Neuer Lufthansa-Bordservice hat gesperrtes WC zur Folge

Die auf der Nase liegene Boeing 787, vergessener Verriegelungsstift: kleines Teil, großer WIrkung.

Auf Nase gekrachte Boeing 787 von Lufthansa: Der Sicherungsstift lag noch in der Werkzeugkiste

Die nach vorne gekippte Boeing 787 von Lufthansa: Das Heck ragt in den Himmel.

Lufthansa-Dreamliner: Wie lange dauert die Reparatur nach dem Fahrwerksunfall?

Letzter Start ZA004: Jetzt ist die Boeing 787 in Rente.

Boeing mustert letzten Dreamliner-Testflieger aus

Video

Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Kabine des Airbus A321 XLR von United: Bald nach Toulouse unterwegs.
Lufthansa sorgt mit Flug LH2222 nach Toulouse seit Jahren für unterhaltsame Ansagen. Nun greift United Airlines die Idee auf: Die neue Verbindung von Washington nach Toulouse bekommt ausgerechnet die Flugnummer UA222.
Laura Frommberg
Laura Frommberg