Notfallsender von Honeywell: Ursachenforschung.

Notfallsender: Neue Probleme

Boeing bittet Fluggesellschaften, neben dem Dreamliner alle Flugzeuge mit Notfallsendern von Honeywell zu überprüfen.

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Er ist klein, macht Boeing aber gerade mächtig Stress. Der Notfallsender des Herstellers Honeywell ist gemäß den britischen Ermittlern sehr wahrscheinlich Ursprung des Brandes in einem Dreamliner von Ethiopian in London Heathrow. Vieles deutet darauf hin, dass beim Gerät die Batterie unsachgemäß angeschlossen worden war. Dadurch dürfte es zu einem Kurzschluss gekommen sein. Und offenbar war das kein Einzelfall. Auch ANA All Nippon Airways und United Airlines fanden falsch installierte Notfallsender. Die mangelhaft installierten Geräte (im Fachjargon: ELT – emergency locator transmitter) wurden an Honeywell zur genauen Analyse geschickt.

Um weitere Vorfälle zu vermeiden, wies Boeing seine Kunden an, die Sender in ihren Jets zu überprüfen – und zwar nicht nur die in Dreamlinern. «Bestimmte Kunden» von Flugzeugen des Typs B717, B737NG, B747-400, B767 and B777, deren Flieger mit den Sendern von Honeywell ausgestattet seien, sollten diese Checks durchführen. Sie könnten so «den Behörden bei der Ermittlung helfen», heißt es in einem Schreiben von Boeing.

1200 Flieger

Die britische Luftfahrt-Behörde AAIB hatte zuvor bereits andere Behörden und Fluggesellschaften angewiesen, die Sender bei den B787 zu überprüfen. «Ungefähr 1200 Flugzeuge sind mit den Sendern ausgestattet», so Boeing. «Wir bitten die Fluglinien darum, so viele wie möglich zu untersuchen und uns die Ergebnisse innerhalb von zehn Tagen zuzusenden.»

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