Dreamliner von Boeing: Hat noch einige Tests vor sich.

Trotz Lösung Alternative gesucht

Die Luftfahrtbehörde FAA akzeptiert Boeings Lösung für die Reparatur der Dreamliner. Dennoch suchen die Fluggesellschaften nach Ersatz.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Es ist ein vorsichtiges Okay. Die amerikanische Luftfahrtbehörde gab dem Flugzeughersteller Boeing grünes Licht für die vorgeschlagene Lösung des Batterieproblems beim Dreamliner. Ende Februar hatte der Flugzeugbauer einen Vorschlag eingereicht, wie man die Brandgefahr bei den Lithium-Ionen-Batterien des Hilfsaggregates einschränken kann. Man sei hundertprozentig sicher, dass es die richtige Herangehensweise sei, hieß es von Boeing. Die FAA scheint zwar überzeugt, aber dennoch vorsichtig. Denn wann genau die Flieger wieder im Passagier-Dienst abheben dürfen, bleibt unklar.

Boeing darf aber zumindest schon einmal die Tests in der Luft beginnen. «Das wird uns zeigen, ob die vorgeschlagenen Lösungen den gewünschten Effekt haben», so FAA-Chef Michael Huerta. Seit 16. Januar sind die B787 am Boden. Und die Fluggesellschaften rechnen offenbar nicht damit, dass die Dreamliner zum Sommerflugplan schon wieder abheben. Wie die Zeitung Seattle Times berichtet, suchen zahlreiche Airlines nach Alternativen zum sparsamen, modernen Flieger.

Höhere Nachfrage nach traditionellen Modellen

Das Leasingunternehmen CIT vermeldet laut der Zeitung eine höhere Nachfrage nach traditionellen Alternativen wie dem A330 oder der noch älteren B767. «Die Nachfrage bleibt groß und die Preise stiegen in der letzten Zeit leicht an», so das Unternehmen. Die Anfragen kämen sowohl von Airlines, die den Dreamliner bereits in der Flotte hätten, als auch von solchen, die ihn zumindest für den Sommerflugplan eingeplant hätten.

Boeing bleibt aber optimistisch, was die Auslieferungen der B787 betrifft. Auch wenn diese momentan zum Stillstand gelangt sind. Die Produktion läuft weiter und man rechnet mit 60 Auslieferungen noch dieses Jahr. Die Airlines lassen sich davon nicht einlullen. So hat etwa Norwegian Air Shuttle Pläne, zwei Airbus A340 zu leasen, da man nicht damit rechnet, dass die bestellten Dreamliner wie geplant im Juni und Juli eintreffen. Und auch bei Thomson Airways verspricht man Passagieren, die im Sommer auf einen Flug mit dem Dreamliner hofften, bereits Entschädigungen. Um den Flugplan einzusetzen, will man gemäß dem Fachportal CH-Aviation B767 von Jetairfly nutzen.

Nicht kostengünstiger

Und der Einsatz der Alternative ist nicht unbedingt kostengünstiger. Denn die B767 ist ineffizienter. So hat etwa United Airlines die Flüge zwischen Denver und Tokio, die der Dreamliner fliegen sollte, vorerst abgesagt. Eine B767, wie sie United noch in der Flotte hätte, würde sich auf der Strecke schlicht nicht rentieren.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing entwickelt KI-Plattform für Flugzeugwartung mit Microsoft

ticker-boeing-1

Boeing steigert Auslieferungen im September auf Jahreshöchststand

ticker-boeing-1

Boeing wendet Streik von 15.500 Ingenieurinnen und Ingenieuren und Technikfachkräften ab

ticker-boeing-1

Boeing erhält Milliardenauftrag für neuen US-Navy-Kampfjet F/A-XX

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack