Boeing 777-9: Die größere der beiden 777X-Varianten.

Lufthansa ist KundeBoeing 777X könnte noch später kommen

Boeing hat die ersten Auslieferung der 777X auf 2022 verschoben. Doch auch dieses Datum wackelt - aufgrund von Lehren aus der Zulassung der 737 Max.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Ende Juli gab Boeing die Verschiebung der Auslieferung der ersten Boeing 777X auf 2022 bekannt. Angesichts des geringen Bedarfs nach großen Langstreckenfliegern in der Corona-Krise stört das die meisten Airlines wohl kaum. Qatar Airways zeigte sich sogar erfreut. Dennoch dürften Lufthansa und andere 777X-Kunden bei einer Äußerung von Boeing-Chef David Calhoun am Mittwoch (28. Oktober) genau zugehört haben.

Im Gespräch mit Analysten sagte Calhoun, bei der 777X arbeite man weiterhin mit den Aufsichtsbehörden zusammen mit Blick auf «den Umfang der Zertifizierungsarbeit». Man «reflektiere dabei auch die Lehren aus dem 737-Zertifizierungsprozess». Erstmals bringt der Boeing-Chef damit die Zulassung der 777X und die Zulassung der 737 Max miteinander in Zusammenhang. Und es klingt ein wenig, als könnte dies mehr Zeit und Aufwand für die Zertifizierung des neuen Langstreckenfliegers bedeuten.

Risiken beim Zeitplan der Zulassung

Calhoun sagte weiter, bei jedem Entwicklungsprogramm gäbe es Risiken, die den Zeitplan beeinflussen könnten. Man arbeite weiter auf die Inbetriebnahme der 777X im Jahr 2022 hin, aber letztlich werde der Zeitplan «von den Zertifizierungsanforderungen beeinflusst, die von den Aufsichtsbehörden festgelegt werden», so der Chef des Flugzeugbauers.

John Plueger, Chef des Leasingunternehmens Air Lease Corporation, hatte im Gespräch mit aeroTELEGRAPH bereits im vergangenen Herbst gewarnt, man habe Bedenken hinsichtlich «der endgültigen Zertifizierung des Fliegers». Man habe selber auch keine Boeing 777X bestellt, da sich nicht genügend Fluggesellschaften für das Modell entschieden hätten.

Lufthansa erwartet 20 Boeing 777X

In Boeings Büchern stehen Bestellungen von neun Kunden für insgesamt 309 Exemplare der 777X. Lufthansa hat 20 der Jets geordert und hält darüber hinaus 14 Optionen. Größter Kunde ist Emirates mit mittlerweile noch 115 festen Bestellungen und 61 Optionen.

Mehr zum Thema

Zusammenbau der Rumpfteile der ersten Boeing 777-9 für Lufthansa im Februar 2019 bei Boeing: Geflogen ist das Modell immer noch nicht.

Die 777X-Kunden und ihre Orders

Eine Boeing 777-300 ER von Qatar Airways: Der Nachfolger ist bestellt.

Qatar will alle 777X - und freut sich über Verspätung

Dreamliner von Emirates: Die Golfairline bestellt mehr davon - auf Kosten der 777X.

Emirates nimmt definitiv weniger Boeing 777X

ticker-emirates

Emirates Skycargo startet Frachterverbindung nach Toronto

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin