United AirlinesBoeing 777 verliert Verschalung des Triebwerks

Über dem Pazifik hörten die Passagiere einer Boeing 777 von United Airlines plötzlich einen Knall. Das rechte Triebwerk der Boeing 777 hatte einen großen Teil der Verschalung verloren.

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Es war ein banger Moment für die Passagiere von Flug UA1175. Die Maschine war am Dienstag (13. Februar) unterwegs von San Francisco nach Honolulu. Rund 40 Minuten vor der Landung und immer noch über dem Pazifik hörten die Reisenden plötzlich einen lauten Knall. Zudem begann die Boeing 777-200 von United Airlines heftig zu schaukeln.

Das Schütteln verringerte sich nach rund fünf Minuten und wurde zu einer konstanten hör- und spürbaren Vibration, wie ein Leser der Zeitung New York Times berichtete. Wer auf der rechten Seite der Boeing 777 saß, sah umgehend, was der Grund für das alles war. Die Verschalung des Triebwerks war abgefallen. «Es flogen Teile ins Meer, Bolzen schauten heraus. Einer traf den Flügel», erklärte eine andere Passagierin dem Blatt.

Landung ohne Probleme

Vor der Landung in Honolulu erklärten die Flugbegleiter von United Airlines den Reisenden, sie sollten die Sicherheitsposition (brace position) einnehmen. Die Rettungskräfte standen am Daniel K. Inouye International Airport in Honolulu bereit. Doch die Notlandung der Boeing 777 verlief sehr sanft und problemlos.

Die genaue Ursache für den Zwischenfall ist noch nicht bekannt. Die Fotos deuten aber darauf hin, dass es sich um einen so genannten uncontained engine failure handelt. Bei einem solchen Ereignis werden wegen einer Fehlfunktion Teile des Triebwerks abgesprengt. Dabei kann das Triebwerk selbst oder sogar das Flugzeug beschädigt werden.

Mehrere Vorfälle

Es ist nicht der erst Zwischenfall dieser Art mit den Triebwerken einer Boeing 777 in letzter Zeit. Im September 2017 kam es auf einem Flug von Japan Airlines zu einer Motorenexplosion. Der bekannteste Fall aber war der einer Boeing 777 von British Airways beim Start in Las Vegas. Damals war jedoch eine andere Triebwerksmodell betroffen als jetzt bei United. Für Aufsehen sorgte letztes Jahr auch ein Fall eines A380 von Air France.

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