Boeing 777: Beliebter Langstreckenflieger.

So will Boeing ihre 777 loswerden

Die Neuversion der Boeing 777 ist schon jetzt beliebt. Doch die 777X kommt erst 2020. Boeing packt daher zusätzliche Angebote aus, um das alte Modell zu verkaufen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bei den Herstellern nennt man es die «Production Bridge», die Produktionsbrücke. Der Begriff steht für die Zeit, bevor ein neuer Flieger auf den Markt kommt und in der es daher schwieriger ist, bestehende Modelle zu verkaufen. Und genau in dieser Überbrückungsperiode steckt Boeing gerade. Die Boeing 777X kommt erst um das Jahr 2020 auf den Markt – und in den Jahren davor geht es nun darum, die aktuelle Version der Triple-Seven weiter an den Mann zu bringen.

Wie Boeing-Vize-Verkaufschef John Wojick bei der Luftfahrtmesse in Singapur erklärte, plant der Hersteller, Bestellungen für die Neuversion 777X mit solchen für existierende Modelle zu verknüpfen – ein schon immer beliebter Marketing-Trick der Produzenten. Außerdem könne es sein, dass man den Kunden anbietet, dass sie ihre älteren Jets im Gegenzug verkaufen oder in Frachtflieger umwandeln lassen können. Boeing würde sich auch als Vermittlungsagent einschalten, wenn Airlines ihre Flieger an Frachtunternehmen verkaufen wollen, so der Manager im Wall Street Journal.

Hoher Anteil am Gewinn

Doch das könnte zumindest momentan schwierig werden. Auf dem Frachtmarkt läuft es eher schleppend. Und dass die Produktion und der Verkauf der 777 weiterhin erfolgreich verläuft, ist wichtig. Wie Schätzungen von Analysten zeigen, machte der Langstreckenjet rund 37 Prozent des operativen Gewinns von Boeings kommerzieller Sparte aus.

600 Flieger will der Produzent bis zum Start der 777X noch bauen. Boeing-Geschäftsführer Jim McNerney zeigt sich trotz der hohen Zahl selbstbewusst. Er sei «sehr sicher», dass man die Überbrückung ohne weiteres meistern werde.

Mehr zum Thema

D-ABPQ: Die Boeing 787-9 liegt mit der Nase auf dem Boden.

Wie kann ein Flugzeug plötzlich auf die Nase fallen?

Hochgeklappte Flügelspitze der Boeing 777X: Die 777-9 ist die erste Variante.

Fürchten Airlines Terrible Teens bei der Boeing 777-9?

Boeing 787: Auch dieses Modell dürfte in der Order aus China enthalten sein.

Boeing ist zurück im Spiel mit China - aber kleiner und geheimnisvoller als erwartet

ticker-boeing-1

Jetzt spricht Donald Trump von bis zu 750 Jets, die China bei Boeing bestellen will

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil