Boeing 777: Beliebter Langstreckenflieger.

So will Boeing ihre 777 loswerden

Die Neuversion der Boeing 777 ist schon jetzt beliebt. Doch die 777X kommt erst 2020. Boeing packt daher zusätzliche Angebote aus, um das alte Modell zu verkaufen.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Bei den Herstellern nennt man es die «Production Bridge», die Produktionsbrücke. Der Begriff steht für die Zeit, bevor ein neuer Flieger auf den Markt kommt und in der es daher schwieriger ist, bestehende Modelle zu verkaufen. Und genau in dieser Überbrückungsperiode steckt Boeing gerade. Die Boeing 777X kommt erst um das Jahr 2020 auf den Markt – und in den Jahren davor geht es nun darum, die aktuelle Version der Triple-Seven weiter an den Mann zu bringen.

Wie Boeing-Vize-Verkaufschef John Wojick bei der Luftfahrtmesse in Singapur erklärte, plant der Hersteller, Bestellungen für die Neuversion 777X mit solchen für existierende Modelle zu verknüpfen – ein schon immer beliebter Marketing-Trick der Produzenten. Außerdem könne es sein, dass man den Kunden anbietet, dass sie ihre älteren Jets im Gegenzug verkaufen oder in Frachtflieger umwandeln lassen können. Boeing würde sich auch als Vermittlungsagent einschalten, wenn Airlines ihre Flieger an Frachtunternehmen verkaufen wollen, so der Manager im Wall Street Journal.

Hoher Anteil am Gewinn

Doch das könnte zumindest momentan schwierig werden. Auf dem Frachtmarkt läuft es eher schleppend. Und dass die Produktion und der Verkauf der 777 weiterhin erfolgreich verläuft, ist wichtig. Wie Schätzungen von Analysten zeigen, machte der Langstreckenjet rund 37 Prozent des operativen Gewinns von Boeings kommerzieller Sparte aus.

600 Flieger will der Produzent bis zum Start der 777X noch bauen. Boeing-Geschäftsführer Jim McNerney zeigt sich trotz der hohen Zahl selbstbewusst. Er sei «sehr sicher», dass man die Überbrückung ohne weiteres meistern werde.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing schließt Übernahme von Spirit Aerosystems ab

ticker-boeing-1

Wettbewerbsbehörde zwingt Boeing zu weitreichenden Verkäufen von Standorten von Spirit Aerosystems

ticker-boeing-1

Boeing baut in München aus

Blick ins Triebwerk der Boeing 777X: Ein Blickfang.

Die Dubai Airshow 2025 in Bildern

Video

evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack
houston beinahe zusammenstoss
Mitte Dezember kam es über Houston beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Airbus A320 Neo und einer Embraer ERJ 145. Zuvor gab es ein Missverständnis zu einer Anweisung der Flugsicherung.
Timo Nowack
Timo Nowack
pia crew streit
Am Flughafen Jeddah sind zwei Crewmitglieder von Pakistan International Airlines aneinandergeraten. Die Fluglinie untersucht den Vorfall nun.
Timo Nowack
Timo Nowack