Boeing 757: Sollen zu Wasserbombern werden.

Boeing 757 P2TBoeing 757 sollen erstmals Waldbrände bekämpfen

Viele der heute eingesetzten Löschflugzeuge sind ziemlich alt. Darin sieht ST Engineering eine Chance. Der Rüstungs- und Technologiekonzern baut Boeing 757 zu Löschflugzeugen um.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es gibt nur wenige Boeing-Jets, die zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Die australische Coulson Aviation betreibt zwei umgebaute 737-300 als Löschflugzeuge. Und bis vergangenes Jahr besaß Global Supertanker Services eine Boeing 747, die Waldbrände bekämpfte. Inzwischen wurde diese aber verkauft und in einen Frachter umgebaut.

Der Rest der globalen Löschflugzeug-Flotte verteilt sich gemäß dem Luftfahrtdatenportal CH Aviation vor allem auf Avro RJ85, BAE 146, Beriev Be-200, Canadair CL-215 und Bombardier CL-415, De Havilland Canada Dash 8, Douglas DC-10, Ilyushin Il-76, Lockheed L-188 Electra, Lockheed C-130 Hercules, McDonnell Douglas MD-87 und Tupolev Tu-154. Jetzt aber sollen weitere Boeing-Jets hinzukommen - und zwar solche, die noch niemals als Wasserbomber eingesetzt wurden. ST Engineering gibt einen Auftrag zum Umbau von zehn Boeing 757 bekannt.

26.500 Liter Feuerschutzmittel

Der singapurische Rüstungs- und Technologiekonzern wird das neue Löschflugzeug-Modell entwickeln, das durch den Umbau von Passagier- in Löschflugzeuge entsteht und 757 P2T heißt. Zugleich wird er es durch die Zulassung bringen und auch den Umbau erledigen, in seinem Werk in den USA. ST Engineering baut dabei auf der Erfahrung auf, die sie im Umbau von Passagier- in Frachtflugzeuge hat.

Das Unternehmen sieht eine Chance im Nischenmarkt für Feuerwehrflieger. Denn viele der heute eingesetzten Löschflugzeuge sind bereits ziemlich alt. Sie sind weniger agil und im Einsatz damit eingeschränkter, zudem müssen sie in nicht allzu ferner Zukunft ersetzt werden. Zudem hat die Boeing 757 P2T mit 26.500 Litern ein größeres Fassungsvermögen für Feuerschutzmittel als viele vergleichbare Konkurrenzmodelle.

Einsatzbereit ab 2024

Kunde der zehn Wasserbomber-Boeing-757 ist Galactic Holdings. Das amerikanische Unternehmen, über das kaum etwas bekannt ist, will die Flieger ab 2024 einsetzen.

Mehr zum Thema

Löschflugzeuge: CL-415 der kroatischen Luftwaffe.

Wie Flugzeuge zu Feuerlöschern wurden

Das größte Löschflugzeug der Welt wird zum Frachter

Das größte Löschflugzeug der Welt wird zum Frachter

Dash als Löschflugzeug: Der Flieger soll in Amerika Waldbrände bekämpfen.

Wie aus einem Passagierflieger ein Wasserbomber wird

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack