Anfang Februar 2021 soll Sofia Hamburg Richtung Köln verlassen.

Fliegende Sternwarte von Nasa und DLRBoeing 747 mit Teleskop ist gerettet

Das amerikanisch-deutsche Forschungsflugzeug Sofia stand vor dem Aus. Doch nun gibt es eine gute Nachricht für die Nasa und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit Februar stand die Zukunft des Forschungsflugzeugs Sofia auf der Kippe. Der Budgetentwurf der amerikanischen Regierung sah vor, mehr Geld in eine Mondmission zu stecken, aber dafür die fliegende Sternwarte stillzulegen, die von der Raumfahrtbehörde Nasa und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR betrieben wird.

Als die Boeing 747 SP mit dem Kennzeichen N747NA und einem Infrarotteleskop an Bord am 30. September zur Wartung aus den USA nach Hamburg flog, war das ein gutes Zeichen. Denn warum sollte der Vierstrahler gewartet werden, wenn er eh keine Zukunft hat?

Sofia-Flüge für die nächsten Jahre gesichert

Gegenüber aeroTELEGRAPH verrät das DLR nun, dass die Finanzierung des Forschungsfliegers mittlerweile tatsächlich gesichert ist. «Wir haben die erfreuliche Mitteilung der Nasa erhalten, dass das Sofia-Budget im Kongressvorschlag auf das Niveau der vergangenen Jahre angehoben wurde», erklärt die Leiterin der Abteilung Extraterrestrik im DLR Raumfahrtmanagement, Anke Pagels-Kerp. «Insofern werden die Beobachtungen auch in den kommenden Jahren stattfinden können.» Sofia ist gerettet.

Auch sogenannte Lehrermitflüge sollen wieder stattfinden, sobald die Corona-Pandemie-Lage dies erlaubt. Bei diesen Flügen können Lehrkräfte an einem Forschungsflug an Bord von Sofia teilnehmen. «Dieses Projekt ist nicht nur in der Grundlagenforschung, der technologischen Entwicklung und der internationalen Zusammenarbeit mit den USA von großer Bedeutung, sondern auch in der Begeisterung und Inspiration der nächsten Generation für die Bereiche Wissenschaft und Technik», sagt Pagels-Kerp.

Lufthansa Technik wartet Sofia bis Februar

Durch Covid-19 fielen zuletzt einige Sofia-Flüge aus. Denn bei der engen Zusammenarbeit über zehn Stunden an Bord kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Ebenso konnten in diesem Jahr nicht wie üblich Flüge von Neuseeland durchgeführt werden, da die dortigen Quarantäne-Bestimmungen eine Einreise nicht erlaubten.

Zu neuen Forschungsflügen starten wird Sofia erst 2021. Die Wartungsarbeiten, die Lufthansa Technik an dem Flugzeug vornimmt, sind nämlich bis Anfang Februar geplant.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Sofia von außen und innen.

Mehr zum Thema

Wie Lufthansa Technik die fliegende Sternwarte flott macht

Wie Lufthansa Technik die fliegende Sternwarte flott macht

Die Boeing 747 SP flog einst für Pan Am.

Zur Sternwarte umgebauter Boeing 747 droht das Aus

Anfang Februar 2021 soll Sofia Hamburg Richtung Köln verlassen.

Boeing 747 SP blickt von Stuttgart ins Universum

ticker-boeing-1

Boeing führt neues Pilotentrainingssystem in Thailand ein

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies