Boeing 747-8 von Korean Air: Bald unterwegs im Dienste der Vereinigten Staaten.

Verkauf von Boeing 747-8Neue Weltuntergangsflugzeuge der USA kommen von Korean Air

Die Regierung der USA will neue Mini-Pentagons, die auch im Fall einer Nuklearkatastrophe abheben können. Die Boeing 747-8 dafür kommen von Korean Air.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Name zeigt schon: Wenn sie zum Einsatz kommen, ist gar nichts mehr gut. Die Doomsday Planes - zu Deutsch Weltuntergangsflugzeuge - der US-Regierung heben «im Falle eines nationalen Notstandes oder der Zerstörung von Kommando- und Kontrollzentren am Boden» ab, schreibt die Air Force. Vier Stück gibt es, eines muss immer einsatzbereit sein. Doch die Flugzeuge sind rund 50 Jahre alt und müssen langsam ersetzt werden.

Den Auftrag dafür erhielt vergangene Woche die Sierra Nevada Corporation. Der Rüstungs- sowie Luft- und Raumfahrtzulieferer wird für 13,080,890,647 Dollar die neuen Flieger mit Systemen liefern. Boeing hatte sich zuvor geweigert, den Auftrag anzunehmen. Man wollte nicht schon wieder für einen Festpreis arbeiten. Beim Bau der Air Force One hatte sich der Flugzeugbauer so einen riesigen Verlust eingehandelt.

Korean verkauft ihre Boeing 747-8

Jetzt ist klar, woher die Flieger kommen dürften, welche die Sierra Nevada Corporation aufwendig umbauen wird. Korean Air verkauft fünf ihrer Boeing 747-8 an das Unternehmen, wie sie am Mittwoch (8. Mai) in einer Börsenveröffentlichung bekannt gab. 674 Millionen Dollar erhält die Fluggesellschaft für die Jets.

Der Verkauf soll im September 2025 stattfinden, heißt es. Das passt vom Zeitplan her auch. Die Sierra Nevada Corporation muss gemäß Vertrag die Flugzeuge bis 2036 ausliefern. Und bis dahin gibt es einiges zu tun.

Mini-Pentagons in der Luft

In den E-4B Nightwatch genannten Flugzeuge befinden sich eine Art Mini-Pentagons. Die Jets sind in drei Ebenen und sechs verschiedene Abschnitte unterteilt. Es gibt Arbeitsbereiche für das Kommando, abhörsichere Konferenzräume mit Videobildschirmen, Ruhebereiche mit Etagenbetten und großen Sitzen sowie Räume für Kommunikation und technische Überwachung.

Weltuntergangs-747 der Air Force: Zu alt. (Bild: US Air Force)

Bis zu 111 Personen können in jedem der amerikanischen Weltuntergangsflugzeuge im Notfall arbeiten – allen voran der Präsident und die Armeeführung. Dank Luftbetankungsmöglichkeit können sie bis zu eine Woche lang in der Luft bleiben. Die E-4 sind mit fortschrittlichen Kommunikationssystemen und sicheren Datenverbindungen ausgestattet, was an den zahlreichen Antennen erkennbar ist. Sie sind zudem stark gepanzert und können auch unter extremen Bedingungen eingesetzt werden, wie etwa in radioaktivem Regen oder bei elektromagnetischen Angriffen.

Mehr zum Thema

Boeing 747 mit speziellem Auftrage: Die E-4B der US Air Force.

USA bekommen für 13 Milliarden Dollar neue Weltuntergangsflugzeuge

Visualisierung aus dem Jahr 2018: Air Force One bereitet Boeing Kopfzerbrechen.

«Risiken, die Boeing wahrscheinlich nicht hätte eingehen sollen»

... Präsident an Bord, wie hier Joe Biden, wird das Flugzeug dadurch zur Air Force One.

Erneut Ärger beim Umbau von künftiger Air Force One

ticker-korean-air-neu

Korean Air zurrt Auftrag für Boeing 777-9, 787-10, 737 Max 10 und 777-8 F fest

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier