Boeing B7373MAX: Kleine Änderungen, große Wirkung.

Boeing mit B737MAX im Plan

Der amerikanische Flugzeugbauer glaubt, die gesteckten Ziele bei der Kerosinersparnis mit dem neuen Flieger erreichen zu können. Auch den Zeitplan will er einhalten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mit neuen Modellen hatten alle großen Flugzeugbauer in letzter Zeit ihre Mühe. Der Airbus A380 wurde deutlich später als geplant ausgeliefert, Boeings Dreamliner kam ebenfalls um Jahre zu spät und auch bei der C-Series von Bombardier kommt es zu Verzögerungen von mindestens einem halben Jahr. Doch bei der Boeing B7373MAX soll nun alles wie geplant klappen. «Wir sind im Zeitplan für die erste Auslieferung im Jahr 2017», sagte Boeings Chefingenieur Michael Teal am gestrigen Donnerstag (15. November). Jetzt beginne man mit der Festlegung der feineren Details der Konfiguration und sei zuversichtlich, dass man mit dem detaillierten Design Mitte 2013 beginnen könne. Der Produktionsstart ist für 2015 geplant.

Boeing legte in diesen Tag das so genannte Firm Concept fest. «Wir haben nun einen soliden Plan, um alle notwendigen Änderungen, die eine 13-prozentige Reduktion des Treibstoffverbrauchs ermöglichen, innerhalb des Zeitplans des Programms zu implementieren», erklärte Beverly Wyse, die für das 737-Programm zuständig ist. So habe man anhand von Analysen und Tests im Windkanal die aerodynamischen Eigenschaften der B737MAX angepasst. In der Folge wurde auf die kleine Ausbuchtung an der Bugfahrwerksklappe verzichtet, die in vorherigen Design-Ausführungen noch vorgesehen war. Dabei, Treibstoff zu sparen, helfen auch neue Leap-1B Triebwerke von CFM International, eine umgestaltete hintere Rumpfspitze und die selbst entwickelten Advanced Technology Winglets. Das neue Flugzeug soll 13 Prozent weniger Kerosin verbrauchen als die B737-800 NG. Und diese wiederum ist bereits 6 Prozent sparsamer als die alte B737-800.

Bereits diverse Kunden

Es warten schon ein gutes Dutzend Kunden auf die B737MAX, darunter American Airlines, Norwegian, United oder Southwest. Insgesamt fast 1000 fixe Bestellungen verzeichneten die Amerikaner bereits. Nun bestätigte auch die Singapurer Silk Air eine Order von 31 Fliegern des Typs, zugleich kaufte sie 23 B737-800NG. Die B737MAX bietet in der Standardversion MAX 8 162 Passagieren Platz und bietet eine Reichweite von 6700 Kilometern.

Mehr zum Thema

Tragflüche der Boeing 777X: Die Flugzeuge sollen deutlich weiter fliegen.

Boeing verspricht bei der 777X plötzlich eine deutlich höhere Reichweite

ticker-boeing-1

Dänemark beschafft sich zwei Boeing P-8A Poseidon

ticker-boeing-1

IT-Ausfall bremste Boeing-Produktion und Flugzeugauslieferungen

ticker-boeing-1

Boeing steigt aus Wettbewerb um neuen Jet-Trainer der US Navy aus

Video

Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack