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Charterflug von Smartwings

Boeing 737 Max feiert Premiere in der Antarktis

Smartwings brachte erstmals eine Boeing 737 auf den Kontinent. Die Vorbereitung für den Flug dauerte bei der tschechischen Charterairline mehrere Monate.

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Es ist einer der südlichsten Flughäfen der Welt. Das Troll Airfield wurde 2005 errichtet, um Personal zur dort gelegenen Forschungsstation des norwegischen Polarinstituts zu transportieren. Zuvor mussten die Forscherinnen und Forscher dafür eine mehrtägige Schifffahrt hinter sich bringen.

Jetzt feiert das Troll Airfield eine weitere Premiere. Erstmals landete am Antarktis-Flughafen eine Boeing 737 Max. Sie gehört Smartwings. Der Flugbroker Aircontact hatte die Maschine gechartert, um die Mitarbeitenden des Norwegischen Polarinstituts zu ihrer Basis zu bringen. Die Station dient der Umwelt- und Klimaüberwachung, der wissenschaftlichen Forschung und der Kartierung.

Überlebenstraining für die Antarktis absolviert

Die Boeing 737 Max mit dem Kennzeichen OK-SWB war von Oslo zunächst Kapstadt mit einem Zwischenstopp in N’Djamena in Tschad nach Südafrika geflogen. Von Kapstadt aus flog sie weiter in die Antarktis. Der Flug dauerte sechs Stunden. Die Maschine von Smartwings blieb zwei Stunden am Troll Airfield, bevor sie über Kapstadt wieder nach Oslo zurückflog.

Die 3206 Meter lange Eis-Piste des Troll Airfields befindet sich auf einem Gletscher in 1232 Metern Höhe. Um dort zu landen, braucht die Besatzung eine spezielle Ausbildung. Mehrere Monate lang habe man den Flug vorbereitet, teils Smartwings mit. Alle Besatzungsmitglieder absolvierten zudem ein Überlebenstraining für die Konditionen in der Antarktis.

 



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