Flugzeug von Binter Canarias: Die Airline steht in der Kritik.

Gran CanariaBinter hat Ärger wegen Westsahara-Flügen

Die Fluggesellschaft der Kanaren fliegt zwei Städte im marokkanisch kontrollierten Teil von Westsahara an. Die Inselregierung kritisiert Binter Canarias deswegen scharf.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Als die Kolonialmacht Spanien 1975 aus Westsahara abzog, beanspruchte Marokko das Territorium für sich. Die marokkanische Armee besetzte große Teile. Doch die linksgerichtete Frente Polisario kämpft für einen unabhängigen Staat, die Demokratische Arabische Republik Sahara.

Heute kontrolliert sie den Osten von Westsahara und im Süden einen winzigen Zipfel, der bis zum Atlantik reicht. Die restliche Küste sowie das Zentrum stehen unter der Kontrolle Marokkos. Beide Parteien beanspruchen das gesamte Gebiet mit einer Fläche von 266.000 Quadratkilometern für sich.

Rechtliche Schritte angedroht

Die spanische Regionalfluggesellschaft Binter Canarias mit Sitz auf Gran Canaria fliegt zwei Städte im von Marokko kontrollierten Teil von Westsahara an: El Aaiún und Ad-Dakhla. Und das bringt ihr nun Ärger mit dem Cabildo de Gran Canaria ein, dem Regierungs- und Verwaltungsorgan der Insel. Binter mache sich «zum Komplizen der marokkanischen Regierung dabei, die legitimen Rechte der Sahrauis zu verletzen», sagte Cabildo-Vertreter Carmelo Ramírez laut der Zeitung La Provincia.

Ramírez zweifelte an, dass die Erlaubnis Marokkos für Binters Flüge in die beiden Städte international rechtmäßig sei. Er erklärte, die Fluglinie benötige auch die Zustimmung der legitimen Vertreter der Demokratische Arabische Republik Sahara. Der Cabildo erwägt demnach sogar rechtliche Schritte gegen die Fluggesellschaft.

Mehr zum Thema

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies