Flugzeug von Binter Canarias: Die Airline steht in der Kritik.

Gran CanariaBinter hat Ärger wegen Westsahara-Flügen

Die Fluggesellschaft der Kanaren fliegt zwei Städte im marokkanisch kontrollierten Teil von Westsahara an. Die Inselregierung kritisiert Binter Canarias deswegen scharf.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Als die Kolonialmacht Spanien 1975 aus Westsahara abzog, beanspruchte Marokko das Territorium für sich. Die marokkanische Armee besetzte große Teile. Doch die linksgerichtete Frente Polisario kämpft für einen unabhängigen Staat, die Demokratische Arabische Republik Sahara.

Heute kontrolliert sie den Osten von Westsahara und im Süden einen winzigen Zipfel, der bis zum Atlantik reicht. Die restliche Küste sowie das Zentrum stehen unter der Kontrolle Marokkos. Beide Parteien beanspruchen das gesamte Gebiet mit einer Fläche von 266.000 Quadratkilometern für sich.

Rechtliche Schritte angedroht

Die spanische Regionalfluggesellschaft Binter Canarias mit Sitz auf Gran Canaria fliegt zwei Städte im von Marokko kontrollierten Teil von Westsahara an: El Aaiún und Ad-Dakhla. Und das bringt ihr nun Ärger mit dem Cabildo de Gran Canaria ein, dem Regierungs- und Verwaltungsorgan der Insel. Binter mache sich «zum Komplizen der marokkanischen Regierung dabei, die legitimen Rechte der Sahrauis zu verletzen», sagte Cabildo-Vertreter Carmelo Ramírez laut der Zeitung La Provincia.

Ramírez zweifelte an, dass die Erlaubnis Marokkos für Binters Flüge in die beiden Städte international rechtmäßig sei. Er erklärte, die Fluglinie benötige auch die Zustimmung der legitimen Vertreter der Demokratische Arabische Republik Sahara. Der Cabildo erwägt demnach sogar rechtliche Schritte gegen die Fluggesellschaft.

Mehr zum Thema

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin