Dreamliner für Biman Bangladesh?

Die Fluggesellschaft aus Bangladesch ist keine Vorzeige-Airline. Dennoch erhält sie nun vielleicht Unterstützung aus den USA. Weil das Boeing hilft.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Vereinten Nationen raten ihren Angestellten dringend davon ab, mit Biman Bangladesh Airlines zu fliegen. Zum einen, weil die Flüge der Fluggesellshaft fast immer verspätet sind. Vier Stunden sind gemäS Kunden der Normalfall. Aber auch an der Sicherheit der Fluglinie gibt es massive Bedenken. Das Level an Inkompetenz sei geradezu diabolisch, schrieb ein Passagier in einem Erlebnisbricht im Internet.

Kein Wunder also, dass Biman horrende Verluste schreibt. Doch das soll schon bald ein Ende haben. Wie die Zeitung The Daily Caller berichtet, will Birman noch in diesem Jahr eine schwarze Null schreiben. Auf Sparsamkeit setzt man dabei allerdings nicht.

Flotte vergrößern

Stattdessen will die Fluglinie die Flotte massiv erweitern und neue Ziele anfliegen. Dabei setzt sie offenbar auf Jets des amerikanischen Flugzeugbauers Boeing. Um sich die neuen Fieger zu kaufen, bräuchte Biman allerdings einen großen Kredit. Und wer ist den schon zu geben bereit?

Offenbar ein amerikanisches Staatsunternehmen. Die Export-Import-Bank berät laut Medienberichten gerade darüber, ob man der Fluglinie aus Bangladesch den Flugzeugkauf subventioniert. Der Grund: durch den Anschub des Exports würden sich für Unternehmen aus den USA neue lukrative Geschäfte ergeben.

777 und Dreamliner

Der Kredit wäre einiges Wert: Biman will zwei Boeing 777 und vier 787 Dreamliner erstehen. Rund eine Milliarde Dollar müsste man der Fluglinie dafür offenbar bereitstellen. Dann, so hofft man in Bangladesch, könnte die Nationairline endlich wieder in die weite Welt fliegen und damit auch Geld verdienen.

Mehr zum Thema

Bunte Flugzeugwelt in Farnborough: An der Messe werden Dutzende Fluggeräte gezeigt.

Das sind die Stars der größten Luftfahrtmesse der Welt

Boeing 777X auf dem Gelände in Everett: Immer mehr fertige Flugzeuge stehen geparkt am Boden.

Boeing verschrottet eine Boeing 777X noch vor dem ersten Abheben

Uganda Airlines wird erstmals Boeing-Kundin. Die Fluggesellschaft bestellt vier 737 Max 8 und vier 787-9 Dreamliner für den Ausbau ihrer Flotte.

Das sind die Bestellungen der Farnborough Airshow 2026

ticker-boeing-1

Boeing erwartet Bedarf von 2,4 Millionen neuen Luftfahrtfachkräften

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg