Dreamliner für Biman Bangladesh?

Die Fluggesellschaft aus Bangladesch ist keine Vorzeige-Airline. Dennoch erhält sie nun vielleicht Unterstützung aus den USA. Weil das Boeing hilft.

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Die Vereinten Nationen raten ihren Angestellten dringend davon ab, mit Biman Bangladesh Airlines zu fliegen. Zum einen, weil die Flüge der Fluggesellshaft fast immer verspätet sind. Vier Stunden sind gemäS Kunden der Normalfall. Aber auch an der Sicherheit der Fluglinie gibt es massive Bedenken. Das Level an Inkompetenz sei geradezu diabolisch, schrieb ein Passagier in einem Erlebnisbricht im Internet.

Kein Wunder also, dass Biman horrende Verluste schreibt. Doch das soll schon bald ein Ende haben. Wie die Zeitung The Daily Caller berichtet, will Birman noch in diesem Jahr eine schwarze Null schreiben. Auf Sparsamkeit setzt man dabei allerdings nicht.

Flotte vergrößern

Stattdessen will die Fluglinie die Flotte massiv erweitern und neue Ziele anfliegen. Dabei setzt sie offenbar auf Jets des amerikanischen Flugzeugbauers Boeing. Um sich die neuen Fieger zu kaufen, bräuchte Biman allerdings einen großen Kredit. Und wer ist den schon zu geben bereit?

Offenbar ein amerikanisches Staatsunternehmen. Die Export-Import-Bank berät laut Medienberichten gerade darüber, ob man der Fluglinie aus Bangladesch den Flugzeugkauf subventioniert. Der Grund: durch den Anschub des Exports würden sich für Unternehmen aus den USA neue lukrative Geschäfte ergeben.

777 und Dreamliner

Der Kredit wäre einiges Wert: Biman will zwei Boeing 777 und vier 787 Dreamliner erstehen. Rund eine Milliarde Dollar müsste man der Fluglinie dafür offenbar bereitstellen. Dann, so hofft man in Bangladesch, könnte die Nationairline endlich wieder in die weite Welt fliegen und damit auch Geld verdienen.

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