Boeing 777 von Air India: Ärger um prominenten Passagier.

BerichtBilligtickets und Upgrade für Regierungsbeamten bei Air India?

Hat die privatisierte indische Nationalairline einen Regierungsbeamten und Ex-Angestellten bevorzugt behandelt? Das behauptet eine Zeitung. Air India hüllt sich in Schweigen.

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Seit dem 27. Januar ist Air India wieder ein privates Unternehmen. Dennoch scheinen sich gewisse Gepflogenheiten noch nicht geändert zu haben, will man einem Bericht der Zeitung Indian Express glauben. Demnach kaufte Rajiv Bansal, Sekretär des Ministeriums für Zivilluftfahrt, für sich und seine Frau Economy-Tickets nach New York. Er bekam sie angeblich zu einem stark vergünstigten Preis.

Zudem habe das Paar automatisch ein Upgrade in die Business Class erhalten, so die Zeitung mit Bezug auf Unterlagen der Fluglinie. Das sei auf Befehl des oberen Managements geschehen. Der Hintergrund: Bansal war früher selber im Management von Air India tätig, als diese noch staatlich war.

Air India nimmt keine Stellung

Gegenüber dem Indian Express sagte der Kritisierte nur: «Ich würde vorschlagen, dass Sie die Fakten zuerst mit den Eigentümern der Fluggesellschaft überprüfen.» Diese nahm keine Stellung. Die Öffentlichkeit aber fühlt sich bestätigt - geändert hat sich bei Air India wenig.

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