Klebrige Angelegenheit: Kaugummi ist bei Pobeda unerwünscht.

Aeroflot-Tochter PobedaBilligairline verbietet Kaugummi an Bord

Passagiere der russischen Pobeda verklebten immer wieder Sitze mit Kaugummis. Nun hat die Aeroflot-Billigtochter genug: Die Süßigkeiten sind ab sofort verboten.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es ging wohl allen Schülern so: Wenn die Stunde anfängt, ist Kaugummikauen nicht mehr gestattet. So wollen Schulen den Schülern eine Lektion in Sachen Knigge erteilen. Oft landete die klebrige Masse einfach auf der Tischunterseite. Die Aeroflot-Tochter Pobeda hat offenbar vermehrt mit Passagieren zu kämpfen, die es genauso machen. Weil Passagiere mit den Süßigkeiten die Flieger verschmutzen, hat die russische Billigairline nun ein Verbot ausgesprochen.

Wie die russische Zeitung Moscow Times berichtet, dürfen Passagiere an Bord der Pobeda-Flieger bereits seit Mitte Juni kein Kaugummi kauen. Wie genau die Fluggesellschaft das Verbot umsetzt und Verstöße sanktioniert, ist nicht bekannt. Der Grund für den Schritt, so Pobeda: Teilweise müsse die Airline bis zu 100.000 Rubel oder umgerechnet 1600 Euro pro Kaugummi investieren, das Passagiere irgendwo hin geklebt haben. Vor allem, wenn Sitze verschmutzt würden, sei es teuer.

Pöbel-Passagiere als Problem

Bisher gibt es kein vergleichbares Verbot bei anderen Airlines. Doch Billigflieger haben öfter mit unangenehmen Passagieren zu kämpfen und müssen sich mit Sanktionen helfen. So verbot etwa Ryanair auf Flügen zwischen Glasgow und Ibiza jeglichen Alkohol, weil es auf den Reisen auf die und von der Partyinsel zu oft zu Zwischenfällen mit pöbelnden Passagieren gekommen war. 

Mehr zum Thema

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

ticker-aeroflot

Aeroflot verbindet Irkutsk mit chinesischer Strand-Destination

Techniker von Aeroflot: Das Wartungsunternehmen Aeroflot Technics ist Opfer eines massiven Cyberangriffs geworden.

Schwerer Hackerangriff legt Aeroflot Technics lahm - an einem ganz besonderen Datum

Flugzeuge in der Wartungshalle von Ural Airlines: Die Airline will die Lebenszyklen ihrer Flotte deutlich verlängern.

Ural Airlines will ihre A320 über 20.000 Stunden länger fliegen lassen als von Airbus vorgesehen

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin