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Aeroflot-Tochter Pobeda

Billigairline verbietet Kaugummi an Bord

Passagiere der russischen Pobeda verklebten immer wieder Sitze mit Kaugummis. Nun hat die Aeroflot-Billigtochter genug: Die Süßigkeiten sind ab sofort verboten.

Klebrige Angelegenheit: Kaugummi ist bei Pobeda unerwünscht.

Es ging wohl allen Schülern so: Wenn die Stunde anfängt, ist Kaugummikauen nicht mehr gestattet. So wollen Schulen den Schülern eine Lektion in Sachen Knigge erteilen. Oft landete die klebrige Masse einfach auf der Tischunterseite. Die Aeroflot-Tochter Pobeda hat offenbar vermehrt mit Passagieren zu kämpfen, die es genauso machen. Weil Passagiere mit den Süßigkeiten die Flieger verschmutzen, hat die russische Billigairline nun ein Verbot ausgesprochen.

Wie die russische Zeitung Moscow Times berichtet, dürfen Passagiere an Bord der Pobeda-Flieger bereits seit Mitte Juni kein Kaugummi kauen. Wie genau die Fluggesellschaft das Verbot umsetzt und Verstöße sanktioniert, ist nicht bekannt. Der Grund für den Schritt, so Pobeda: Teilweise müsse die Airline bis zu 100.000 Rubel oder umgerechnet 1600 Euro pro Kaugummi investieren, das Passagiere irgendwo hin geklebt haben. Vor allem, wenn Sitze verschmutzt würden, sei es teuer.

Pöbel-Passagiere als Problem

Bisher gibt es kein vergleichbares Verbot bei anderen Airlines. Doch Billigflieger haben öfter mit unangenehmen Passagieren zu kämpfen und müssen sich mit Sanktionen helfen. So verbot etwa Ryanair auf Flügen zwischen Glasgow und Ibiza jeglichen Alkohol, weil es auf den Reisen auf die und von der Partyinsel zu oft zu Zwischenfällen mit pöbelnden Passagieren gekommen war. 



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