Humo AirBilligairline mit einer Flotte von Antonov An-2

Vor drei Jahren gründete Usbekistan eine Billigairline. Sie bedient mit Antonov An-2 Ziele im Inland. Jetzt wurde Humo Air an Schweizer Investoren verkauft - mit Auflagen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Sie ist ein Instrument zur Ankurbelung des Wettbewerbs in der Luftfahrt. Um Konkurrenz zur Nationalairline Uzbekistan Airways zu schaffen und so für günstigere Tickets zu sorgen, gründete die Regierung von Usbekistan 2020 die Billigfluggesellschaft Humo Air. Gleichzeitig ließ sie erstmals private Airlines zu.

Humo Air ist keine gewöhnliche Billigairline. Ihre Flotte besteht nicht wie bei anderen Lowcost-Anbietern aus Airbus A320 oder Boeing 737. Der Staat übergab ihr zum Start 43 Antonov An-2. Und sie führt derzeit nur 16 Flüge pro Woche im Land mit einer Bevölkerung von 38 Millionen und der Größe von Schweden durch. Sie führen zu Zielen im Inland und nach Kirgistan. Dabei steuert sie nicht nur große Städte an, sondern vor allem auch entlegene Flughäfen.

Finanzgesellschaft mit Luftfahrt-Know-how

Das soll sich aber ändern. Die Staatsholding State Assets Management Agency hat Humo Air an die schweizerische Finanzgesellschaft Valleyroad Capital mit Sitz in Préverenges bei Lausanne verkauft. Sie kauft und verkauft Unternehmen und wurde von ehemaligen Bankern gegründet. Mit an Bord ist aber mit Paul de Salis auch der ehemalige Kommerzchef von Privatair, der früher auch bei Transero, British Mediterranean Airways und Lauda Air arbeitete.

Antonov An-2 von Humo Air. Leserbild: Michael Baumert - M&M Aviation

Mit dem Verkauf hat die Regierung von Usbekistan Valleyroad Capital auch Vorgaben. Der neue Eigentümer muss bis 2026 18 Flugzeuge für Humo Air anschaffen. Die ersten drei sollen schon bis zum Sommer 2023 eingeflottet werden. Zudem soll der Flugzeugpark generell modernisiert werden. Die Zahl der Inlandsflüge muss zudem in den nächsten fünf Jahren auf 60 steigen.

Mehr zum Thema

Uzbekistan Airways besitzt noch sechs Iluyshin Il-114-100, die zum Verkauf stehen.

Usbekistan plant bis zu fünf neue Regionalairlines

Airbus A320 in den Farben von Air Samarkand: Soll bald abheben.

Air Samarkand plant Flüge mit Airbus A320 und A330

Registan-Platz im usbekischen Samarkand: Die Regierung hat Regionalrouten im Visier.

Usbekistan plant neue Turboprop-Airline

Eine Antonov An-12: Das Flugzeug kann bis zu 20 Tonnen Fracht transportieren.

Airline flottet 63 Jahre alte Antonov An-12 neu ein

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies