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Köln - Berlin

Ryanair schrumpft innerdeutsches Angebot

Kahlschlag auf der einzigen innerdeutschen Strecke: Ryanair kappt die Kapazität zwischen Köln und Berlin-Schönefeld um mehr als zwei Drittel.

Daniel/@aeroTELEGRAPH

Flieger von Ryanair: Seltener innerhalb Deutschlands unterwegs.

Schon letzten Winter lief es für Ryanair nicht wie geplant. Weil Personal fehlte, musste die Billigairline die Flotte um 25 Jets reduzieren. Die Folge war ein ausgedünnter Flugplan. Unter anderem wurde die Strecke Köln – Berlin-Schönefeld vorübergehend ganz gestrichen.

Im vergangenen Frühjahr wurde der Betrieb auf der einzigen innerdeutschen Route der Iren wieder hochgefahren. Fünf Mal täglich flogen sie unter der Woche zwischen den beiden Städten. Am Samstag gab es zwei, am Sonntag drei Flüge. Doch für die Wintersaison 2018/19 schaltet Ryanair jetzt wieder in den Rückwärtsgang.

«Kontinuierliche Überprüfung»

Ab November fliegt die Billigairline unter der Woche nur noch ein bis zwei Mal von Köln nach Berlin-Schönefeld und zurück. Am Samstag gibt es gar keinen Flug mehr, am Sonntag nur noch einen. Das bedeutet gegenüber dem Sommerflugplan eine Reduktion der Kapazität von Ryanair um rund 70 Prozent. Zum Vergleich: Eurowings fliegt im Winter werktags 14 Mal täglich zwischen Köln und Berlin-Tegel, Easyjet fünf Mal.

«Wir überprüfen die Performance aller unserer mehr als 1800 Strecken kontinuierlich und haben die Zahl der wöchentlichen Flüge auf unserer Strecke zwischen Köln und Berlin-Schönefeld für den kommenden Winter reduziert», erklärt ein Sprecher von Ryanair. Man sei aber weiterhin entschlossen, den Betrieb in Deutschland auszubauen und neue Strecken aufzunehmen, auch in Köln und Schönefeld.



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