Let L-410 der russischen Siberian Light Aviation: Neues Modell in dieser Größe entsteht.

LMS-401 OsveyBelarus und Russland treiben Pläne für neues Passagierflugzeug voran

Die beiden Länder wollen mit der neuen LMS-401 Osvey einen Ersatz für die Let L-410 schaffen. Bis 2030 sollen bis zu 100 der neuen 19-Sitzer in Belarus montiert werden.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Den Plan verkündete Ministerpräsident Roman Golovchenko im Juli 2023: Belarus will mit russischer Hilfe ein Regionalflugzeug für bis zu 19 Fluggäste entwickeln. Flugtests sollen 2026 beginnen, Auslieferungen ab 2027/28.

Einen Name für das Flugzeugmodell gab es damals offiziell noch nicht. Das hat sich mittlerweile geändert. Ende Februar wurde bekannt, dass das Flugzeug LMS-401 Osvey heißen wird. LMS steht für leichtes Mehrzweckflugzeug und findet sich auch schon im Namen des russischen Neun-Sitzer-Projektes LMS-901 Baikal.

Auch LMS-401 nach See benannt

Osvey heißt der Flieger nach dem Osveyasee, dem zweitgrößten See von Belarus. So ist auch die LMS-901 Baikal nach dem Baikalsee benannt. Der andere geplante russische Regionalflieger TVRS-44 Ladoga ist nach dem Ladogasee benannt.

Die Bezeichnung LMS-401 weist auch Ähnlichkeit auf zur Let L-410. Für den tschechischen Flieger bekommen russische Airlines keine Ersatzteile mehr, weshalb Russland und Belarus schon im vergangenen Jahr die damals noch namenlose LMS-401 als Ablösung für die L-410 ankündigten.

Bis zu 100 Flugzeuge bis 2030

Doch all das waren bisher nur Ankündigungen. Am 15. April haben die Regierungen von Belarus und Russland nun ein offizielles Abkommen über die gemeinsame Entwicklung und Produktion des Flugzeuges geschlossen, wie russische Medien berichten. Geplant ist demnach, dass die Entwicklung des Flugzeuges mit feststehendem Fahrwerk und die Produktion der Komponenten in beiden Ländern stattfindet, die Endmontage in Belarus.

Beteiligt sind auf belarusischer Seite sollen die Firmen 558. Aviation Repair Plant (Entwicklung und Endmontage) in der Stadt Baranavichy sowie 407. Minsk Civil Aviation Plant (Komponenten) in der Hauptstadt Minsk sowie auf russischer Seite Ural Works of Civil Aviation (Entwicklung und Komponenten) in Yekaterinburg. Bis 2026 sollen zwei Testflieger gebaut werden, bis 2030 werden laut den Plänen 85 bis 100 der Flugzeuge entstehen.

Bis zu 100 Flugzeuge bis 2030

Von der Größe her ordnet sich die LMS-401 mit 19 Plätzen über der LMS-901 mit neun Plätzen ein. Zugleich ist die deutlich kleiner als die TVRS-44 Ladoga mit Platz für 40 bis 50 Reisende sowie die Il-114-300 mit bis zu 68 Fluggästen. Mit der Let L-410 mit ebenfalls 19 Plätzen liegt sie genau gleichauf.

Mehr zum Thema

LMS-901 Baikal: Der russische Regionalflieger fliegt bereits.

Belarus baut eigenes Regionalflugzeug

Let L-410 von Siberian Light Aviation: Instandhaltung nötig.

Russische Airlines fürchten das Aus ihrer Let L-410

Cockpit der Let-410 NG: Der Hersteller ist wieder ganz in tschechischer Hand.

Let kehrt nach 14 Jahren in tschechischen Besitz zurück

Flugzeuge in der Wartungshalle von Ural Airlines: Die Airline will die Lebenszyklen ihrer Flotte deutlich verlängern.

Ural Airlines will ihre A320 über 20.000 Stunden länger fliegen lassen als von Airbus vorgesehen

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack