Leitwerk einer Boeing 747 von Lufthansa: Was droht den Angestellten?

Neue SchätzungBei Lufthansa sind über 20.000 Stellen gefährdet

Gewerkschaften und Konzernführung ringen weiterhin um die Zukunft der Angestellten bei Lufthansa. Die Zahl der gefährdeten Stellen hat sich seit April verdoppelt.

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Als die Corona-Krise im April ihren Höhepunkt erreichte, nannte Carsten Spohr erstmals eine Zahl. Die Flotte werde um rund 100 Flugzeuge schrumpfen. Deshalb habe man einen rechnerischen Überhang von etwa 10.000 Mitarbeitenden. Diese Zahl ist inzwischen offenbar überholt.

Am Mittwoch (10. Juni) trafen sich die Gewerkschaften und die Lufthansa-Führung zum zweiten Tarifpartnergipfel. Dabei nannte der Konzern einen rechnerischen Überhang von 20.000 Vollzeitstellen. Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo rechnet deshalb mit rund 26.000 Betroffenen. Während das Management eine signifikante Senkung der Personalkosten fordert, wünscht sich die Vertretung des Kabinenpersonals «eine neue Verlässlichkeit im Umgang und eine sozialpartnerschaftliche Vorgehensweise ohne einseitige Vorgaben», wie es Ufo-Geschäftsführer Nicoley Baublies ausdrückt.

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