Flieger von Ryanair: Viele Jets bleiben diese Woche am Boden.

Streik bei RyanairBehörde ruft Passagiere auf, Geld einzufordern

Die Billigairline will Passagieren bei Streiks keine Entschädigung zahlen. Die britische Luftfahrtbehörde widerspricht Ryanair und fordert Reisende zum Handeln auf.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die überraschende Anerkennung von Gewerkschaften kurz vor Weihnachten war eine Reaktion auf angedrohte Kampfmaßnahmen der Arbeitnehmer. Sie half nur kurzzeitig. Ryanair droht doch noch eine heftige Streikwelle. Die irischen Ryanair-Piloten machten den Anfang und legten ihre Arbeit am 12. Juli nieder. Am 20. Juli streikten sie ein zweites Mal gegen die Arbeitsbedingungen, die sie als unbefriedigend kritisieren.

Damit beginnen die Probleme für die größte Billigairline Europas aber erst. Am 25. und 26. Juli - und damit mitten in der Urlaubssaison – folgen die Flugbegleiter. In Belgien, Portugal und Spanien verweigern sie an jenen Tagen ihren Dienst. In Italien streiken sie am 25. Juli. Dadurch fallen rund 300 Flüge pro Tag aus. Ryanair muss damit jeden achten Flug annullieren.

Wenn Ryanair nicht reagiert...

Die Billigairline beeilte sich, den betroffenen Passagieren mitzuteilen, dass sie keine Entschädigung erwarten können. «Diese Annullierungen wurden durch außergewöhnliche Umstände hervorgerufen», so die Fluggesellschaft. Gemäß EU-Recht gebe es kein Geld, wenn die Gewerkschaften «unvernünftig und völlig außerhalb des Einflussbereiches der Airline handeln».

Die britische Luftfahrtbehörde sah sich deswegen genötigt, selbst Stellung zu nehmen. «Die Fluggesellschaft ist verpflichtet, Passagieren eine Entschädigung zu zahlen, falls sie die Reisenden nicht mindestens zwei Wochen vor der geplanten Abflugzeit informiert hat», so die Civil Aviation Authority CAA. Damit nicht genug. Falls Ryanair nicht reagiere, sollten Reisende sich via dem Mechanismus «Alternative Dispute Resolution» Recht verschaffen, ein staatliches Schlichtungsverfahren.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Ryanair kündigt erste 29 neue Strecken für Sommer 2027 an

ticker-irland

Wegen Ryanair: Verband von Lufthansa und Co. klagt gegen irische Luftfahrtbehörde

ticker-friedrichshafen-fdh

Ryanair fliegt im Sommer ab Friedrichshafen nach Bari und Porto

ticker-memmingen-fmm

Auch in Memmingen stockt Ryanair auf

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Mapflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin