Beechcraft King Air 360: Neuste Version des legendären Turbopropfliegers.

King Air 360 und King Air 360 ERBeechcraft kürt einen neuen König

Seit annähernd 60 Jahren wird die Beechcraft King Air produziert. Nun bringt der Hersteller zwei neue Versionen auf den Markt.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Cessna und Beechcraft sind längst Marken von Textron Aviation. Aus gutem Grund durften die beiden Töchter unter der neuen Mutter ihre Namen behalten. Beide amerikanische Hersteller machten sich in vergangenen Jahrzehnten mit legendären Propellerflugzeugen einen Namen. Jeder Luftfahrtenthusiast kennt etwa die Cessna 170 oder die Beechcraft King Air.

Die King Air wird bereits seit 57 Jahren produziert. Mehr als 7000 Exemplare der von zwei Turbopropmotoren angetriebenen Maschine verließen bisher die Werkshallen. Vor allem auf Linienflügen mit kleiner Nachfrage ist sie beliebt. Laufend modernisierte Beechcraft den vielseitigen Flieger und entwickelte Abwandlungen. Nun verpasst der Hersteller seinem Bestseller erneut eine Auffrischung.

Änderungen im Inneren

Am Dienstag (4. August) stellte Textron Aviation die neue Beechcraft King Air 360 sowie die neue King Air 360 ER vor. Die neuen Modelle basieren auf der King Air 350, die sie ersetzen.  Wie die Vorgängerin sind die beiden Flugzeuge 14,2 Meter lang und weisen eine Spannweite von 17,65 Meter auf. Dennoch sind sie rundum modernisiert worden.

Bei der King Air 360 und King Air 360 ER verbaut Beechcraft beispielsweise ein moderneres Cockpitsystem. Ein automatisches Schubprogramm soll Piloten die Steuerung erleichtern.

SUVs als Vorbild

Anpassungen nahm der Hersteller auch in der Kabine vor. Künftig kann im Flieger ein höherer Luftdruck erzeugt werden. Dies erhöht den Komfort. Kunden können zudem sechs neue Einrichtungen für die Kabine auswählen.

Ausziehtische, USB-Steckdosen, sowie Ledersitze sollen ein ähnliches Ambiente wie in SUV-Autos schaffen, sagt der Hersteller. Optional ist auch ein Internetanschluss über Wlan einrichtbar. Bei der King Air 360 ER handelt es sich um eine Variante mit gesteigerter Reichweite, deren Kabine auch für Frachtmissionen oder Krankentransporte umrüstbar ist.

Mehr Reichweite oder kürzere Startstrecke

Mit 15 Passagieren kann die King Air 360 ER annähernd 5000 Kilometer weit fliegen. Bei der King Air 360 mit Platz für 11 Passagieren ist die Reichweite zwar um etwa einem Drittel geringer. Mit etwas mehr als 1000 Meter ist die Startstrecke der leichteren Basisvariante aber um mehr als 200 Meter kürzer.

Exemplare der neuen King-Air-Serie befinden sich laut Textron bereits in der Produktion. Mit der Auslieferung der ersten King Air 360 rechnet der Hersteller noch in diesem Herbst.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Aufnahmen der Beechcraft King Air 360 und King Air 360 ER.

Mehr zum Thema

Triebwerk einer ATR 72-600: Mischt Embraer künftig im Turbopropmarkt mit?

Embraers Turboprop könnte schon 2025 fliegen

The first twenty seconds in the air: Textron's Cessna 408 Sky Courier on its first flight.

Die Cessna Sky Courier fliegt

Pilatus PC-12 NGX: Keine runden Fenster mehr.

Pilatus pimpt seinen Turboprop-Klassiker

Beechcraft King Air mit der Kennung N479BR: Die beiden Insassen steigen unverletzt aus dem Flugzeug.

Erstmals führt ein Flugzeug selbstständig eine Notlandung durch - weil der Pilot handlungsunfähig war

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin