Dornier Do228: Ruag erwarb  die Rechte an dem Flugzeugmodell 2013 aus der Insolvenz der Dornier-Werke und erneuerte es.

Erfolg für RuagBangladeschs Marine ordert weitere Dornier Do228

Ruags Dornier Do228 ist kein Verkaufsschlager. Nun kann der Schweizer Rüstungskonzern aber wieder einen Verkauf vermelden - an einen bereits bekannten Kunden.

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Schon der September hielt eine gute Nachricht für den staatlichen Schweizer Rüstungskonzern Ruag bereit: Salalah Air aus dem Oman unterzeichnete laut einem Medienbericht eine Absichtserklärung über den Kauf von sechs Dornier Do228. Definitiv war allerdings noch nichts - Ruag selber wollte sich nicht äußern.

Nun vermeldet das Unternehmen aber einen Erfolg in einem anderen Land: Ruag hat einen Vertrag über den Verkauf von zwei neuen Dornier Do228 mit der Marine von Bangladesch abgeschlossen, die damit ihre bestehende Dornier-228-Flotte ausbaut, wie der Konzern mitteilte. «Bangladeschs Marine führt mit den Dornier-228-Flugzeugen Überwachungsflüge an den Küsten des Landes durch», so Ruag. Außerdem setze die Marine die Maschinen für Such- und Rettungsmissionen und für den Katastrophenschutz ein.

Erst neun Auslieferungen

Ruag kann Erfolge gut gebrauchen, denn die neue Do228 ist bisher kein Verkaufsschlager.  Bis heute hat der Hersteller erst neun der Flieger ausgeliefert: drei an Nippon Cargo Airlines in Japan, je einen an Lufttransport in Norwegen, die deutsche Marine, die venezuelanische Luftwaffe und Aurigny Air mit Sitz auf der Kanalinsel Guernsey sowie zwei an Bangladeschs Marine, die nun erneut bestellt hat.

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