Airbus A340-300 von Gulf Air an einer Flugschau: Die Airline ist wirtschaftlich angeschlagen.

Gulf Air baut weiter ab

Die Fluggesellschaft aus Bahrain entlässt jeden siebten Mitarbeiter und streicht weitere Strecken. Sie leidet unter dem Erfolg der Konkurrenz.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Wie viele weitere Arbeitsplätze am Ende betroffen sein werden, will Gulf Air nicht bekannt geben. Doch eines ist klar. Mit dem Abbau ist es bei der Fluggesellschaft nicht vorbei. Bereits rund 15 Prozent aller Angestellten sind bis jetzt entlassen worden. Die Gewerkschaften fürchten noch weit Schlimmeres. Angeblich will Gulf Air 1266 Mitarbeiter entlassen, 600 Bahrainis und 666 ausländische Angestellte, heißt es aus Arbeitnehmerkreisen.

Die Airline schreibt schon länger hohe Verluste. Die Restrukturierung soll sie nun wieder in die schwarzen Zahlen bringen. Neben den Stellen strich die Airline auch allein im Januar vier Strecken. Konkurrenz durch die Platzhirsche Emirates, Qatar und Etihad, sowie durch private Billiganbieter wie Flydubai und Air Arabia macht der Nationalairline Bahrains zu schaffen. Nur durch die Unterstützung der Regierung kann sie sich überhaupt noch halten. Die private Konkurrentin Bahrain Air stellte aus denselben Gründen erst kürzlich den Betrieb ein.

Politische Wirren

Auch die arabische Revolution sorgte für einen Rückgang der Buchungen und drückte so die Bilanz. Wie hoch genau die Verluste von Gulf Air ausfallen, ist nicht klar. Doch der Staatsfonds verkündete für das vergangene Jahr Verluste in Höhe von rund 170 Millionen Dollar. Diese seien «hauptsächlich» auf Gulf Air zurückzuführen, so die Regierung gemäß der Nachrichtenagentur Agence France Presse.

Momentan fliegen 26 Flugzeuge für Gulf Air. Eine Bestellung für 24 Dreamliner von Boeing korrigierte die Fluggesellschaft bereits im letzten Jahr auf 12 bis 16 Jets herunter. Auch mit Airbus befindet sie sich in Gesprächen über ausstehende Bestellungen.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Yemenia: Dieses Flugzeug führte erstmals wieder Flüge nach Sanaa durch.

Erstmals seit sechs Jahren Flüge in Jemens Hauptstadt

Airbus A320 von Flynas: Die Airline will die Flotte vervielfachen.

Flynas prüft auch C-Series für Expansion

Ägypten will seinen Sharm El-Sheikh Flughafen mit 671 Millionen US-Dollar renovieren und ausbauen.

Flughafen Sharm El-Sheik wird erneuert

Anderson bei CNN: Der Delta-Chef vergriff sich im Ton.

Deltas Terror-Vergleich

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin